Bau-Praxis


Sie setzen sich am Boden ab und können erneut mit einer Dichtetrennung abgetrennt werden. Bei Einsatz gasförmiger Brennstoffe gelten die Anforderungen der Nummer 5. Am häufigsten sind Ringe aus fünf, sechs oder sieben Kohlenstoffatomen. Bei Einsatz von flüssigen Brennstoffen mit einem höheren Massengehalt an Schwefel als leichtes Heizöl nach der Verordnung über Schwefelgehalt von leichtem Heizöl und Dieselkraftstoff 3.

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Der bisher am häufigsten erschlossene Erdgaslagerstättentyp sind Gasvorkommen in porösen und permeablen Gesteinen z. Sandsteine , Massenkalke unterhalb geringporöser, impermeabler Gesteine Tonsteine , Mergelsteine , feinkörnige Kalksteine.

Solche Strukturen, die sowohl sedimentären als auch tektonischen Ursprungs sein können, werden Erdgasfallen genannt. Sehr häufig tritt Erdgas aufgrund seiner geringeren Dichte in den obersten Bereichen einer konventionellen Erdöllagerstätte auf. Reine Erdöllagerstätten ohne Gas sind eher die Ausnahme, da sich in Erdölmuttergesteinen stets auch Gas bildet und beides zusammen in die Lagerstätten migriert.

Das bei der Erdölgewinnung anfallende Erdgas wird abgetrennt und gesondert verarbeitet oder aber, insbesondere bei der Offshore-Ölförderung, einfach abgefackelt d. Weil Erdgas eine deutlich höhere Mobilität als Erdöl besitzt, läuft dessen Migration leichter ab. Deshalb sind reine Erdgaslagerstätten konventionellen Typs, sogenanntes nicht-assoziiertes Erdgas , relativ häufig.

Als unkonventionell werden Lagerstätten bezeichnet, die nicht dem konventionellen Erdgasfallen-Typ entsprechen und aus denen meist nur mit erheblichem Aufwand Gas gefördert werden kann z. Auch in Kohleflözen ist Erdgas gebunden, welches auch als Grubengas bezeichnet wird. Kohleflöze können auch durch Untertagevergasung in ein erdgasähnliches Brenngas umgewandelt werden. In den USA wurden In Deutschland werden die Erdgasreserven in Kohleflözen auf etwa 3. Bei hohem Druck und tiefen Temperaturen bildet Methan zusammen mit Wasser einen eisähnlichen Feststoff, sogenanntes Methanhydrat.

Der andere Teil entstammt der Tätigkeit von Mikroorganismen im Boden bzw. Fortschreitende Diagenese mit verstärkter Kompaktion des Speichergesteins bzw. Durch den damit einhergehenden Verlust der Permeabilität, ist eine ökonomisch sinnvolle Erdgasförderung mit konventionellen Methoden aus diesen Gesteinen unmöglich.

Nach einer allgemeineren Definition von Tight-Gas-Lagerstätten bezeichnet der Begriff alle nicht-konventionellen Vorkommen, die zwar tief unter der Erde liegen, aber durch herkömmliche Förderverfahren nicht rentabel bewirtschaftet werden können bzw. Die Menge des in Lagerstätten enthaltenen Erdgases liegt laut Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe über die weltweiten Erdgas ressourcen und -reserven bei Dabei liegen Erdgasreserven, d.

Bei weltweit gleichbleibender Erdgasförderung von etwa 3. Tight Gas wird derzeit überwiegend in den Vereinigten Staaten gefördert, wobei eine strikte Abgrenzung vom konventionellen Erdgas nicht mehr stattfindet. Auch in Deutschland wird seit Jahren Erdgas aus dichten Sandsteinen produziert und gemeinsam mit konventionellem Erdgas ausgewiesen.

Nicht enthalten sind darin die Ressourcen von Aquifergas und Erdgas aus Gashydrat, da derzeit noch offen ist, ob und wann dieses Potenzial kommerziell genutzt werden kann. Insgesamt gibt es hier ein Potenzial von bis zu 1.

Zur Lage der konventionellen und unkonventionellen Vorkommen von Erdöl und Erdgas auf der Erde siehe auch Erdölgewinnung. Erdgas wird durch Bohrungen entweder in reinen Erdgasfeldern gewonnen oder als Nebenprodukt bei der Erdölförderung. Da das Erdgas in der Regel unter hohem Druck manchmal circa bar steht, fördert es sich sozusagen von selbst, sobald das Reservoir einmal geöffnet ist. Im Laufe der Zeit nimmt der Gasdruck der Lagerstätte stetig ab.

Beim Bohren nach Erdgas wird häufig eine Tiefe von 4—6 Kilometer, bei Erkundungsbohrungen manchmal bis 10 Kilometer erreicht. Es gibt auch Bohrer, die nicht nur senkrecht, sondern auch schräg bis horizontal ins Gestein bohren können insbesondere für Offshore-Bohrungen entwickelt. Beim Bohren muss das Gestein zerstört und nach oben befördert werden, ein Mantel muss den Bohrhohlraum schützen.

Beim Bohren können Instabilitäten im Gestein und ein Verlust an Bohrflüssigkeit auftreten, daher müssen Rohrstränge auch Casing genannt zur Stabilität des Bohrprozesses eingebracht werden. In der nachfolgenden Stufe wird dann mit einem geringeren Durchmesser gebohrt. Zwischen dem Förderstrang und der Bohrlochauskleidung ist im Bohrloch knapp über der Erdgas führenden Schicht eine Dichtungsmanschette — Packer genannt — angebracht. Darüber befinden sich Messapparaturen, Ventile, Rohrverbindungen zur Weiterleitung.

Die Erdgassonde wird an der Erdoberfläche durch das Eruptionskreuz abgeschlossen, das aus zwei Hauptschiebern besteht, von denen einer als automatischer Sicherheitsabsperrschieber ausgerüstet ist, der bei kritischen Betriebsbedingungen die Sonde automatisch sperrt.

Die Förderung konventionellen Erdgases kann zu leichten Erdbeben führen, wenn sich durch die Druckentlastung der Untergrund senkt. Das hat sich in der Provinz Groningen in den Niederlanden gezeigt.

Durch die jahrzehntelange Gasentnahme wurde das Groninger Gasfeld zu einer Zone geologischer Instabilität. Das führte am August zu einem Erdbeben der Magnitude 3,6 auf der Richterskala und weiteren Beben.

Später wurden fixe Bohrplattformen mit ausfahrbaren Beinen konstruiert. Es konnten Wassertiefen von mehreren hundert Metern erreicht werden. Dabei wird der Bohrlochkopf auf den Meeresgrund verlagert. Es ist gelungen, mit derartigen Bohranlagen bis in 3. Die Trocknung von Erdgas, d. Bei ungenügender Trocknung kann es zur Bildung von Methanhydraten kommen. Die festen Methanhydrate können zu einem extremen Druckabfall in der Pipeline beitragen und die Ventile und Rohrleitungen beschädigen.

Die Trocknung garantiert auch einen gleich bleibenden Brennwert des Gases bei der Einspeisung in das öffentliche Gasnetz. Gemessen wird der Trocknungsgrad von Erdgas mit dem Taupunkt. TEG ist stark hygroskopisch und entzieht dadurch dem Gas das Wasser. Der Kontakt beider Medien erfolgt im Gegenstrom. Das Gas strömt in der Kolonne von unten nach oben. Entgegen hierzu wird das Triethylenglycol in der Kolonne oben eingebracht und unten wieder ausgeschleust.

In der Packung verteilt sich das TEG weiträumig. Das aus der Kolonne ausgeschleuste Triethylenglycol wird in einer Regenerationsanlage wieder aufbereitet. In einem Verdampfer werden durch Erhitzen das aufgenommene Wasser sowie in geringeren Mengen auch Kohlenwasserstoffe aus dem Triethylenglycol entfernt. In der Brennkammer werden auch die bei der Regeneration entstehenden Brüdengase verbrannt.

Dadurch wird der Bedarf an zusätzlich eingespeisten Brennstoff reduziert. In einer ersten Stufe erfolgt die Vortrocknung durch Wärmeübertrager oder andere Arten von Wasserabscheidern.

Der Restwassergehalt im Gas ist nach diesem Prozess allerdings noch zu hoch, um es genügend komprimieren und damit verflüssigen zu können.

Nach der Vortrocknung gelangt das Gas in sogenannte Adsorber. Dies sind mindestens zwei Tanks, welche mit einem Molekularsieb gefüllt sind. Das Gas wird zunächst durch Adsorber Nr. Der Wasserdampf wird vom Molekularsieb aufgenommen adsorbiert. Hierdurch werden die vom Molekularsieb zurückgehaltenen Wasserdampfmoleküle wieder abgegeben und aus dem Tank heraus befördert. Danach erfolgt die Kühlung des Molekularsiebes über mehrere Minuten bis Stunden.

Eine Adsorptions- und Regenerationsphase nennt man Zyklus. Die bei der Erdgastrocknung eingesetzten Molekularsiebe werden speziell für die verschiedensten Gaszusammensetzungen entwickelt. Nickel und anorganische Nickelverbindungen Abbildung 9: Quecksilber und anorganische Quecksilberverbindungen Tabellenübersicht: Immissionswerte für Stoffe zum Schutz der menschlichen Gesundheit Tabelle 2: Immissionswert für Staubniederschlag zum Schutz vor erheblichen Belästigungen oder erheblichen Nachteilen Tabelle 3: Immissionswert für Fluorwasserstoff zum Schutz vor erheblichen Nachteilen Tabelle 5: Irrelevante Zusatzbelastungswerte für Immissionswerte zum Schutz vor erheblichen Nachteilen Tabelle 6: Immissionswerte für Schadstoffdepositionen Tabelle 7: Depositionswerte als Anhaltspunkte für die Sonderfallprüfung Tabelle 9: Depositionsgeschwindigkeiten für Gase Tabelle Depositions- und Sedimentationsgeschwindigkeiten für Stäube Tabelle Bestimmung von D h Tabelle Klassierung der Windgeschwindigkeiten Tabelle Äquivalenzfaktoren für Dioxine und Furane Tabelle Diese Technische Anleitung dient dem Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen und der Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, um ein hohes Schutzniveau für die Umwelt insgesamt zu erreichen.

Die Vorschriften dieser Technischen Anleitung sind zu beachten bei der. Der Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geruchsimmissionen wird in dieser Verwaltungsvorschrift nicht geregelt; dagegen wird die Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Geruchsemissionen in dieser Verwaltungsvorschrift geregelt. Die Anforderungen der Nummern 5. Tragen nicht genehmigungsbedürftige Anlagen zum Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen in relevanter Weise bei, ist zu prüfen, ob die nach dem Stand der Technik gegebenen Möglichkeiten zu ihrer Vermeidung ausgeschöpft sind.

Begriffsbestimmungen und Einheiten im Messwesen. Massenkonzentration als Masse der luftverunreinigenden Stoffe bezogen auf das Volumen der verunreinigten Luft; bei gasförmigen Stoffen ist die Massenkonzentration auf ,15 K und ,3 kPa zu beziehen.

Deposition als zeitbezogene Flächenbedeckung durch die Masse der luftverunreinigenden Stoffe. Aufpunkte sind diejenigen Punkte in der Umgebung der Anlage, für die eine rechnerische Ermittlung der Zusatzbelastung Immissionsprognose vorgenommen wird.

Der Immissions-Tageswert ist der Konzentrationswert eines Stoffes gemittelt über einen Kalendertag mit der zugehörigen zulässigen Überschreitungshäufigkeit Anzahl der Tage während eines Jahres.

Der Immissions-Stundenwert ist der Konzentrationswert eines Stoffes gemittelt über eine volle Stunde z. Abgase im Sinne dieser Verwaltungsvorschrift sind die Trägergase mit den festen, flüssigen oder gasförmigen Emissionen. Angaben des Abgasvolumens und des Abgasvolumenstroms sind in dieser Verwaltungsvorschrift auf den Normzustand ,15 K; ,3 kPa nach Abzug des Feuchtegehaltes an Wasserdampf bezogen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben wird.

Emissionen im Sinne dieser Verwaltungsvorschrift sind die von einer Anlage ausgehenden Luftverunreinigungen. Masse der emittierten Stoffe oder Stoffgruppen bezogen auf das Volumen Massenkonzentration. Masse der emittierten Stoffe oder Stoffgruppen bezogen auf die Zeit als Massenstrom Emissionsmassenstrom ;. Verhältnis der Masse der emittierten Stoffe oder Stoffgruppen zu der Masse der erzeugten oder verarbeiteten Produkte oder zur Tierplatzzahl Emissionsfaktor ;.

Anzahl der Geruchseinheiten der emittierten Geruchsstoffe bezogen auf das Volumen Geruchsstoffkonzentration von Abgas bei ,15 K und ,3 kPa vor Abzug des Feuchtegehaltes an Wasserdampf;. Emissionsgrad ist das Verhältnis der im Abgas emittierten Masse eines luftverunreinigenden Stoffes zu der mit den Brenn- oder Einsatzstoffen zugeführten Masse; er wird angegeben als Vomhundertsatz. Emissionsminderungsgrad ist das Verhältnis der im Abgas emittierten Masse eines luftverunreinigenden Stoffes zu seiner zugeführten Masse im Rohgas; er wird angegeben als Vomhundertsatz.

Der Geruchsminderungsgrad ist ein Emissionsminderungsgrad. Emissionsbegrenzungen sind die im Genehmigungsbescheid oder in einer nachträglichen Anordnung festzulegenden. Soweit Zahlenwerte zur Beurteilung von Immissionen oder Emissionen z. Das Endergebnis ist in der letzten Dezimalstelle nach Nummer 4. Altanlagen bestehende Anlagen im Sinne dieser Verwaltungsvorschrift sind.

Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen dieser Anlage getroffen ist. Für die Prüfung der Genehmigungsvoraussetzungen gelten Nummern 4 und 5 dieser Verwaltungsvorschrift. Soweit sich die Prüfung auf den Gegenstand einer Teilgenehmigung oder im Vorbescheidsverfahren auf das Vorliegen bestimmter Genehmigungsvoraussetzungen bezieht, ist Nummer 3.

Bei einem Standortvorbescheid ist nach Nummer 3. Zur Beurteilung der grundsätzlichen Genehmigungsfähigkeit genügt die Feststellung, dass den Anforderungen nach Nummer 3. Die Zulassung des vorzeitigen Beginns der Errichtung einer Anlage setzt die Feststellung voraus, dass mit einer Entscheidung zu Gunsten des Antragstellers zu rechnen ist.

Dabei ist die Einhaltung der Nummern 4 und 5 summarisch zu überprüfen. Wird die beabsichtigte Änderung der Lage, der Beschaffenheit oder des Betriebs einer genehmigungsbedürftigen Anlage angezeigt, ist zu prüfen, ob die Änderung einer Genehmigung bedarf. Bei der Prüfung, ob durch angezeigte Änderungen nachteilige Auswirkungen für die Luftreinhaltung hervorgerufen werden können, ist Nummer 3.

Bei dieser Prüfung kommt es nämlich nicht darauf an, ob die Genehmigungsvoraussetzungen eingehalten worden sind; das ist erst Gegenstand eines eventuellen Genehmigungsverfahrens. Prüfung der Anträge auf Erteilung einer Änderungsgenehmigung. Als Änderung ist dabei nur eine Abweichung von dem genehmigten Zustand, nicht eine weitergehende Ausnutzung der vorliegenden Genehmigung anzusehen.

Bei der Entscheidung über die Erteilung einer Änderungsgenehmigung ist Nummer 3. Zu prüfen sind die Anlagenteile und Verfahrensschritte, die geändert werden sollen, sowie die Anlagenteile und Verfahrensschritte, auf die sich die Änderung auswirken wird. Bei anderen Anlagenteilen und Verfahrensschritten soll geprüft werden, ob Anforderungen nach dieser Verwaltungsvorschrift, die der Vorsorge dienen, mit Zustimmung des Anlagenbetreibers aus Anlass der vorgesehenen Änderung erfüllt werden können.

Eine beantragte Änderungsgenehmigung darf auch dann nicht versagt werden, wenn zwar nach ihrer Durchführung nicht alle Immissionswerte eingehalten werden, wenn aber. Anforderungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen. Immissionswerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit, zum Schutz vor erheblichen Belästigungen oder erheblichen Nachteilen und Immissionswerte zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Deposition,.

Anforderungen zur Ermittlung von Vor-, Zusatz- und Gesamtbelastung,. Festlegungen zur Bewertung von Immissionen durch Vergleich mit den Immissionswerten und.

Sie dienen der Prüfung, ob der Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch luftverunreinigende Stoffe durch den Betrieb einer Anlage sichergestellt ist. Bei der Prüfung, ob der Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen sichergestellt ist Nummer 3.

Bei Schadstoffen, für die Immissionswerte in den Nummern 4. In diesen Fällen kann davon ausgegangen werden, dass schädliche Umwelteinwirkungen durch die Anlage nicht hervorgerufen werden können, es sei denn, trotz geringer Massenströme nach Buchstabe a oder geringer Vorbelastung nach Buchstabe b liegen hinreichende Anhaltspunkte für eine Sonderfallprüfung nach Nummer 4.

Die Immissionswerte gelten auch bei gleichzeitigem Auftreten sowie chemischer oder physikalischer Umwandlung der Schadstoffe. Bei Schadstoffen, für die Immissionswerte nicht festgelegt sind, sind weitere Ermittlungen nur geboten, wenn die Voraussetzungen nach Nummer 4. Schutz der menschlichen Gesundheit. Der Schutz vor Gefahren für die menschliche Gesundheit durch die in Tabelle 1 bezeichneten luftverunreinigenden Stoffe ist sichergestellt, wenn die nach Nummer 4.

Immissionswerte für Stoffe zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Werden in Richtlinien der Europäischen Gemeinschaften Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe, Arsen, Cadmium, Nickel oder Quecksilber bestimmt, gelten diese als Immissionswerte im Sinne dieser Nummer ab dem Zeitpunkt, in dem die zugehörige nationale Umsetzungsvorschrift in Kraft tritt. Überschreitet die nach Nummer 4. L vom In den Fällen des Absatzes 2 gilt Nummer 4.

Der Schutz vor erheblichen Belästigungen oder erheblichen Nachteilen durch Staubniederschlag ist sichergestellt, wenn die nach Nummer 4. Der Schutz vor Gefahren für Ökosysteme durch Schwefeldioxid oder für die Vegetation durch Stickstoffoxide ist an den relevanten Beurteilungspunkten der Nummer 4.

Ob der Schutz vor sonstigen erheblichen Nachteilen durch Schwefeldioxid oder Stickstoffoxide sichergestellt ist, ist nach Nummer 4. Eine solche Prüfung ist nicht erforderlich, wenn die in Nummer 4. Der Schutz vor erheblichen Nachteilen durch Fluorwasserstoff ist vorbehaltlich des Absatzes 2 sichergestellt, wenn die nach Nummer 4.

Immissionswert für Fluorwasserstoff zum Schutz vor erheblichen Nachteilen. Ob der Schutz vor erheblichen Nachteilen durch Schädigung empfindlicher Pflanzen z. Baumschulen, Kulturpflanzen und Ökosysteme durch die Einwirkung von Ammoniak gewährleistet ist, ist nach Nummer 4.

Werden schädliche Bodenveränderungen durch die natürliche Beschaffenheit des Bodens oder durch andere Einwirkungen als Luftverunreinigungen, z. In die Ermittlung des Massenstroms sind die Emissionen im Abgas der gesamten Anlage einzubeziehen; bei der wesentlichen Änderung sind die Emissionen der zu ändernden sowie derjenigen Anlagenteile zu berücksichtigen, auf die sich die Änderung auswirken wird, es sei denn, durch diese zusätzlichen Emissionen werden die in Tabelle 7 angegebenen Bagatellmassenströme erstmalig überschritten.

Dann sind die Emissionen der gesamten Anlagen einzubeziehen. Zur Ermittlung der Gesamtbelastung im Überwachungsverfahren ist wie bei der Ermittlung der Vorbelastung im Genehmigungsverfahren s. Kommen Anordnungen gegenüber mehreren Emittenten in Betracht, sind die von diesen verursachten Anteile an den Immissionen zu ermitteln, soweit dies zur sachgerechten Ermessensausübung erforderlich ist.

Dabei sind neben der Messung der Immissionen auch die für die Ausbreitung bedeutsamen meteorologischen Faktoren gleichzeitig zu ermitteln. Die Sektoren der Windrichtung sowie die Lage der Messstellen und der Aufpunkte sind so zu wählen, dass die gemessenen bzw. Die Ermittlung der Vorbelastung durch gesonderte Messungen ist mit Zustimmung der zuständigen Behörde nicht erforderlich, wenn nach Auswertung der Ergebnisse von Messstationen aus den Immissionsmessnetzen der Länder und nach Abschätzung oder Ermittlung der Zusatzbelastung oder auf Grund sonstiger Erkenntnisse festgestellt wird, dass die Immissionswerte für den jeweiligen Schadstoff am Ort der höchsten Belastung nach Inbetriebnahme der Anlage eingehalten sein werden.

Ferner ist die Ermittlung vorbehaltlich des Absatzes 3 nicht erforderlich, wenn auf Grund sonstigen Vorwissens, z. Absatz 2 gilt nicht, wenn wegen erheblicher Emissionen aus diffusen Quellen oder besonderer betrieblicher, topographischer oder meteorologischer Verhältnisse eine Überschreitung von Immissionswerten nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Messungen sind nach einem mit der zuständigen Behörde abgestimmten Messplan durchzuführen, in dem die Beurteilungspunkte, die Messobjekte, der Messzeitraum, die Messverfahren, die Messhäufigkeit, die Messdauer von Einzelmessungen in Abhängigkeit von den jeweiligen Quellen bzw. Quellhöhen unter Berücksichtigung der meteorologischen Situation festgelegt werden. Die Immissionen sind in der Regel in 1,5 m bis 4 m Höhe über Flur sowie in mehr als 1,5 m seitlichem Abstand von Bauwerken zu messen.

In Waldbeständen kann es erforderlich sein, höhere Messpunkte entsprechend der Höhe der Bestockung festzulegen. Der Messzeitraum beträgt in der Regel 1 Jahr. Der Messzeitraum kann auf bis zu 6 Monate verkürzt werden, wenn die Jahreszeit mit den zu erwartenden höchsten Immissionen erfasst wird. Im Übrigen ist ein kürzerer Messzeitraum möglich, wenn auf Grund der laufenden Messungen klar wird, dass der Antragsteller von Immissionsmessungen entsprechend Nummer 4.

Beurteilungsgebiet ist die Fläche, die sich vollständig innerhalb eines Kreises um den Emissionsschwerpunkt mit einem Radius befindet, der dem 50fachen der tatsächlichen Schornsteinhöhe entspricht und in der die Zusatzbelastung im Aufpunkt mehr als 3,0 vom Hundert des Langzeitkonzentrationswertes beträgt. Messungen, die nur für einen sehr kleinen Bereich repräsentativ sind, sollen vermieden werden. Bei der Auswahl der Beurteilungspunkte sind somit die Belastungshöhe, ihre Relevanz für die Beurteilung der Genehmigungsfähigkeit und die Exposition zu prüfen.

Zunächst werden der nach Anhang 3 durchgeführten Ausbreitungsrechnung im Genehmigungsverfahren bzw. Für Schadstoffe, für die nur ein Immissionswert als Jahresmittelwert festgesetzt worden ist, ist nur der berechnete Jahresmittelwert zu berücksichtigen, für Schadstoffe mit maximalen Tages- oder Stundenwerten sind auch diese zu berücksichtigen.

Dabei ist das Vorwissen heranzuziehen. In einem dritten Schritt sind auf Grund der Ermittlungen nach den Absätzen 2 und 3 die Punkte mit der zu erwartenden höchsten Gesamtbelastung festzulegen. Daraus sind in der Regel zwei Beurteilungspunkte auszuwählen, so dass sowohl eine Beurteilung des vermutlich höchsten Risikos durch langfristige Exposition als auch durch eine Exposition gegenüber Spitzenbelastungen ermöglicht wird.

Falls es sich um einen Schadstoff handelt, für den nur ein Immissionswert für jährliche Einwirkung festgelegt ist, genügt im Regelfall 1 Beurteilungspunkt. Bei sehr inhomogener Struktur der Vorbelastung z.

Wenn sich zeigt, dass die Immissionsstruktur bezüglich kurzfristiger Spitzenbelastungen und langzeitiger Belastungen gleichartig ist, kann auch 1 Beurteilungspunkt genügen. Beurteilungspunkte zur Überprüfung der Immissionswerte nach Nummer 4.

Die Festlegung der Beurteilungspunkte ist im Messplan zu begründen. In der Regel ist die Vorbelastung kontinuierlich zu bestimmen, da mit diskontinuierlichen Messmethoden nur die Jahresmittelwerte mit ausreichender Genauigkeit abgeleitet werden können. Insoweit kommen diskontinuierliche Messungen nur dann in Betracht, wenn für den jeweiligen Schadstoff nur ein Immissionswert für jährliche Einwirkung festgelegt ist oder wenn eine Bestimmung kurzzeitiger Spitzenbelastungen entbehrlich ist.

Bei kontinuierlicher Messung muss bezogen auf die Stundenmittelwerte eine Mindestverfügbarkeit von 75 vom Hundert gewährleistet sein. Diese Anforderungen an die Verfügbarkeit gelten auch für Tagesmittelwerte der Schwebstaubbelastungsmessung. Bei diskontinuierlicher Messung beträgt die Zahl der Messwerte pro Messpunkt mindestens Die Messwerte sind entsprechend den Zeitbezügen der Immissionswerte als Jahresmittelwert, Tagesmittelwert und Stundenmittelwert festzustellen.

Bei diskontinuierlichen Messungen soll die Probenahmezeit in der Regel 1 Stunde betragen. Eine Verminderung des Messaufwands nach den Nummern 4. Je nach Ergebnis sind dann ggf. Messungen nach Nummer 4. Dabei ist das im Anhang 3 angegebene Berechnungsverfahren anzuwenden.

Der für den jeweiligen Schadstoff angegebene Immissions-Jahreswert ist eingehalten, wenn die Summe aus Vorbelastung und Zusatzbelastung an den jeweiligen Beurteilungspunkten kleiner oder gleich dem Immissions-Jahreswert ist.

Im Übrigen ist der Immissions-Tageswert eingehalten, wenn die Gesamtbelastung — ermittelt durch die Addition der Zusatzbelastung für das Jahr zu den Vorbelastungskonzentrationswerten für den Tag — an den jeweiligen Beurteilungspunkten kleiner oder gleich dem Immissionskonzentrationswert für 24 Stunden ist oder eine Auswertung ergibt, dass die zulässige Überschreitungshäufigkeit eingehalten ist, es sei denn, dass durch besondere Umstände des Einzelfalls, z.

Im Übrigen ist der Immissions-Stundenwert eingehalten, wenn die Gesamtbelastung — ermittelt durch die Addition der Zusatzbelastung für das Jahr zu den Vorbelastungskonzentrationswerten für die Stunde — an den jeweiligen Beurteilungspunkten kleiner oder gleich dem Immissionskonzentrationswert für 1 Stunde ist oder eine Auswertung ergibt, dass die zulässige Überschreitungshäufigkeit eingehalten ist, es sei denn, dass durch besondere Umstände des Einzelfalls, z.

Bei luftverunreinigenden Stoffen, für die Immissionswerte in den Nummern 4. Für die Beurteilung, ob Gefahren, Nachteile oder Belästigungen erheblich sind, gilt:. Gefahren für die menschliche Gesundheit sind stets erheblich. Ob Gefahren für Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter erheblich sind, ist nach den folgenden Buchstaben b und c zu beurteilen. Bei der Beurteilung nach den Buchstaben b und c sind insbesondere zu berücksichtigen:.

Baumschulen, Kulturpflanzen und Ökosysteme durch die Einwirkung von Ammoniak gewährleistet ist, ist Anhang 1 Abbildung 4 heranzuziehen. Dabei gibt die Unterschreitung der Mindestabstände einen Anhaltspunkt für das Vorliegen erheblicher Nachteile. Liegen ferner Anhaltspunkte dafür vor, dass der Schutz vor erheblichen Nachteilen durch Schädigung empfindlicher Pflanzen z. Baumschulen, Kulturpflanzen und Ökosysteme z. Heide, Moor, Wald durch Stickstoffdeposition nicht gewährleistet ist, soll dies ergänzend geprüft werden.

Bei dieser Prüfung sind insbesondere die Art des Bodens, die Art der vorhandenen Vegetation und der Grad der Versorgung mit Stickstoff zu berücksichtigen. Ergeben sich Anhaltspunkte für das Vorliegen erheblicher Nachteile durch Schädigung empfindlicher Pflanzen z. Baumschulen, Kulturpflanzen und Ökosysteme auf Grund der Einwirkung von Ammoniak oder wegen Stickstoffdeposition, soll der Einzelfall geprüft werden.

Ist eine Sonderfallprüfung aufgrund der Nummer 4. Für die übrigen Flächen können höhere Depositionswerte herangezogen werden. Dabei geben die in Tabelle 8 bezeichneten Depositionswerte Anhaltspunkte für das Vorliegen schädlicher Umwelteinwirkungen bei Ackerboden oder Grünland.

Depositionswerte als Anhaltspunkte für die Sonderfallprüfung. Anforderungen zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen.

Emissionswerte, deren Überschreiten nach dem Stand der Technik vermeidbar ist,. Die Regelungen in Nummer 5. Soweit davon abweichende Regelungen in Nummer 5. Soweit in Nummer 5.

Im Übrigen bleiben die in den Nummern 5. Das Emissionsminimierungsgebot nach Nummer 5. Die Vorschriften berücksichtigen mögliche Verlagerungen von nachteiligen Auswirkungen von einem Schutzgut auf ein anderes; sie sollen ein hohes Schutzniveau für die Umwelt insgesamt gewährleisten. In diesen Fällen haben die zuständigen Behörden bei ihren Entscheidungen die Fortentwicklung des Standes der Technik zu berücksichtigen.

Für Anlagen, die nur einmal in Deutschland vorkommen, werden keine Regelungen in Nummer 5. Wurden bei einer genehmigungsbedürftigen Anlage im Einzelfall bereits Anforderungen zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen getroffen, die über die Anforderungen der Nummern 5. Soweit die Nummern 5. Die den Vorschriften der Nummer 5 entsprechenden Anforderungen sollen im Genehmigungsbescheid für jede einzelne Emissionsquelle und für jeden luftverunreinigenden Stoff oder jede Stoffgruppe festgelegt werden, soweit die Stoffe oder Stoffgruppen in relevantem Umfang im Rohgas enthalten sind.

Werden die Abgase von verschiedenen Anlagenteilen zusammengeführt Sammelleitung oder Sammelschornstein , sind die emissionsbegrenzenden Anforderungen so festzulegen, dass keine höheren Emissionen als bei einer Ableitung der jeweiligen Abgase ohne Zusammenführung entstehen.

Der relevante Umfang eines Stoffes im Rohgas einer Anlage ist gegeben, wenn auf Grund der Rohgaszusammensetzung die Überschreitung einer in Nummer 5 festgelegten Anforderung nicht ausgeschlossen werden kann. Wird in Nummer 5 die Einhaltung eines bestimmten Massenstroms oder einer bestimmten Massenkonzentration vorgeschrieben, ist im Genehmigungsbescheid entweder der Massenstrom oder — bei Überschreiten des zulässigen Massenstroms — die Massenkonzentration zu begrenzen, es sei denn, dass in den Nummern 5.

Von Emissionsbegrenzungen entsprechend den in Nummer 5. Für Anfahr- oder Abstellvorgänge, bei denen ein Überschreiten des 2fachen der festgelegten Emissionsbegrenzung nicht verhindert werden kann, sind Sonderregelungen zu treffen. Hierzu gehören insbesondere Vorgänge, bei denen.

Soweit aus betrieblichen oder messtechnischen Gründen z. Chargenbetrieb, längere Kalibrierzeit für Emissionsbegrenzungen andere als die nach Nummer 2. Wird Abgas einer Anlage als Verbrennungsluft oder Einsatzstoff für eine weitere Anlage verwendet, sind Sonderregelungen zu treffen.

Die Luftmengen, die einer Einrichtung der Anlage zugeführt werden, um das Abgas zu verdünnen oder zu kühlen, bleiben bei der Bestimmung der Massenkonzentration unberücksichtigt. Soweit Emissionswerte auf Sauerstoffgehalte im Abgas bezogen sind, sind die im Abgas gemessenen Massenkonzentrationen nach folgender Gleichung umzurechnen:.

Werden zur Emissionsminderung nachgeschaltete Abgasreinigungseinrichtungen eingesetzt, so darf für die Stoffe, für die die Abgasreinigungseinrichtung betrieben wird, die Umrechnung nur für die Zeiten erfolgen, in denen der gemessene Sauerstoffgehalt über dem Bezugssauerstoffgehalt liegt.

Bei Verbrennungsprozessen mit reinem Sauerstoff oder sauerstoffangereicherter Luft sind Sonderregelungen zu treffen. Bei der Festlegung der Anforderungen sind insbesondere zu berücksichtigen:. Wahl von integrierten Prozesstechniken mit möglichst hoher Produktausbeute und minimalen Emissionen in die Umwelt insgesamt,.

Substitution von krebserzeugenden, erbgutverändernden oder reproduktionstoxischen Einsatzstoffen,. Verminderung der Abgasmenge, z. Einsparung von Energie und Verminderung der Emissionen an klimawirksamen Gasen, z. Optimierung von An- und Abfahrvorgängen und sonstigen besonderen Betriebszuständen,.

Wenn Stoffe nach Nummer 5. Verfahrenskreisläufe, die durch Anreicherung zu erhöhten Emissionen an Stoffen nach Nummer 5. Soweit diese Verfahrenskreisläufe betriebsnotwendig sind, z. Allgemeine Anforderungen zur Emissionsbegrenzung. Die nachstehend genannten staubförmigen anorganischen Stoffe dürfen, auch beim Vorhandensein mehrerer Stoffe derselben Klasse, insgesamt folgende Massenkonzentrationen oder Massenströme im Abgas nicht überschreiten; davon abweichend gelten für Stoffe der Klasse I die Anforderungen jeweils für den Einzelstoff:.

Sind bei der Ableitung von Abgasen physikalische Bedingungen Druck, Temperatur gegeben, bei denen die Stoffe in flüssiger oder gasförmiger Form vorliegen können, sollen die in Absatz 1 genannten Massenkonzentrationen oder Massenströme für die Summe der festen, flüssigen und gasförmigen Emissionen eingehalten werden. Minimierung der Fallstrecke beim Abwerfen z.

Anpassung von Geräten an das jeweilige Schüttgut z. Minimierung von Anhaftungen insbesondere bei Greifern oder z. Reduzierung der Austrittsgeschwindigkeit bei Fallrohren durch Einbauten oder durch Einsatz von Kaskadenschurren,. Radlader möglichst nur bei befeuchteten oder nicht staubenden Gütern;. Anwendung von Trichtern z. Anwendung einer Wasservernebelung vor Austrittsöffnungen und Aufgabetrichtern,.

Verlängerung der Verweilzeit des Greifers nach Abwurf am Abwurfort,. Erhöhung der Materialfeuchte, ggf. Bei Transport mit Fahrzeugen sollen geschlossene Behältnisse Silofahrzeuge, Container, Abdeckplanen eingesetzt werden. Ansonsten sind bei Förderung und Transport auf dem Betriebsgelände geschlossene oder weitgehend geschlossene Einrichtungen z.

Bei pneumatischer Förderung ist die staubhaltige Förderluft einer Entstaubungseinrichtung zuzuführen oder im Kreislauf zu fahren. Förderbänder sind soweit wie möglich zu kapseln oder einzuhausen.

Bei Befüllung von geschlossenen Transportbehältern mit festen Stoffen ist die Verdrängungsluft zu erfassen und einer Entstaubungseinrichtung zuzuführen.

Alternativ sind die Übergabestellen zu kapseln; staubhaltige Luft ist einer Entstaubungseinrichtung zuzuführen. Öffnungen von Räumen z. Tore, Fenster , in denen feste Stoffe offen transportiert oder gehandhabt werden, sind möglichst geschlossen zu halten. Tore dürfen nur für notwendige Fahrzeugein- und -ausfahrten geöffnet werden. Es ist sicherzustellen, dass Verschmutzungen der Fahrwege durch Fahrzeuge nach Verlassen des Anlagenbereichs vermieden oder beseitigt werden.

Reifenwaschanlagen, Kehrmaschinen, Überfahrroste oder sonstige geeignete Einrichtungen einzusetzen. Maschinen, Geräte oder sonstige Einrichtungen zur Bearbeitung z. Aufgabestellen und Abwurfstellen sind zu kapseln; staubhaltige Luft ist einer Entstaubungseinrichtung zuzuführen. Staubhaltiges Abgas aus den Bearbeitungsaggregaten ist zu erfassen und zu reinigen. Bei der Festlegung von Anforderungen an die Lagerung ist grundsätzlich eine geschlossene Bauweise z.

Sofern die Lagerung nicht vollständig geschlossen erfolgt, soll durch entsprechende Gestaltung der Geometrie der Lagerbehälter oder Lagerstätten sowie der Einrichtungen zur Zuführung oder Entnahme des Lagergutes die Staubentwicklung — insbesondere bei begehbaren Lagern — minimiert werden.

Abgase aus Füll- oder Abzugsaggregaten sowie Verdrängungsluft aus Behältern sind zu erfassen und einer Entstaubungseinrichtung zuzuführen. Bei allen Füllvorrichtungen ist eine Sicherung gegen Überfüllen vorzusehen. Silo- und Containeraustragsöffnungen können z. Bei festen Stoffen, die Stoffe nach Nummer 5. Die nachstehend genannten gasförmigen anorganischen Stoffe dürfen jeweils die angegebenen Massenkonzentrationen oder Massenströme im Abgas nicht überschreiten:.

Organische Stoffe im Abgas, ausgenommen staubförmige organische Stoffe, dürfen. Innerhalb des Massenstroms oder der Massenkonzentration für Gesamtkohlenstoff dürfen die nach den Klassen I Stoffe nach Anhang 4 oder II eingeteilten organischen Stoffe, auch bei dem Vorhandensein mehrerer Stoffe derselben Klasse, insgesamt folgende Massenkonzentrationen oder Massenströme im Abgas, jeweils angegeben als Masse der organischen Stoffe, nicht überschreiten:.

Die nicht namentlich im Anhang 4 genannten organischen Stoffe oder deren Folgeprodukte, die mindestens eine der folgenden Einstufungen oder Kriterien erfüllen:. Es sind technisch dichte Pumpen wie Spaltrohrmotorpumpen, Pumpen mit Magnetkupplung, Pumpen mit Mehrfach-Gleitringdichtung und Vorlage- oder Sperrmedium, Pumpen mit Mehrfach-Gleitringdichtung und atmosphärenseitig trockenlaufender Dichtung, Membranpumpen oder Faltenbalgpumpen zu verwenden.

Bestehende Pumpen für flüssige organische Stoffe nach Nummer 5. Die zuständige Behörde soll nach Inkrafttreten dieser Verwaltungsvorschrift eine Bestandsaufnahme fordern und den kontinuierlichen Ersatz der Pumpen sowie die Wartungsarbeiten bis zu ihrem Ersatz im Rahmen der Betriebsüberwachung verfolgen.

Beim Einsatz von nassen Dichtsystemen darf die Sperrflüssigkeit der Verdichter nicht ins Freie entgast werden. Beim Einsatz von trockenen Dichtsystemen, z. Flanschverbindungen sollen in der Regel nur verwendet werden, wenn sie verfahrenstechnisch, sicherheitstechnisch oder für die Instandhaltung notwendig sind.

Für bestehende Flanschverbindungen findet Nummer 5. Eine Bestandsaufnahme kann bei bestehenden Flanschverbindungen entfallen. Dichtsysteme sind als gleichwertig anzusehen, wenn im Nachweisverfahren entsprechend Richtlinie VDI Ausgabe November die temperaturspezifischen Leckageraten eingehalten werden. Für bestehende Absperrorgane ist Nummer 5. Gaspendelung in Verbindung mit Untenbefüllung oder Unterspiegelbefüllung. Zur Lagerung von flüssigen organischen Stoffen sind Festdachtanks mit Anschluss an eine Gassammelleitung oder mit Anschluss an eine Abgasreinigungseinrichtung zu verwenden.

Abweichend von Satz 1 kann die Lagerung von Rohöl in Lagertanks mit einem Volumen von mehr als 20 m 3 auch in Schwimmdachtanks mit wirksamer Randabdichtung oder in Festdachtanks mit innerer Schwimmdecke erfolgen, wenn eine Emissionsminderung um mindestens 97 vom Hundert gegenüber Festdachtanks ohne innere Schwimmdecke erreicht wird.

Ferner kann abweichend von Satz 1 für flüssige organische Stoffe nach Nummer 5. Soweit sicherheitstechnische Aspekte nicht entgegenstehen, sind Gase und Dämpfe, die aus Druckentlastungsarmaturen und Entleerungseinrichtungen austreten, in das Gassammelsystem einzuleiten oder einer Abgasreinigungseinrichtung zuzuführen.

Krebserzeugende, erbgutverändernde oder reproduktionstoxische Stoffe. Die nachstehend genannten Stoffe dürfen, auch bei dem Vorhandensein mehrerer Stoffe derselben Klasse, als Mindestanforderung insgesamt folgende Massenkonzentrationen oder Massenströme im Abgas nicht überschreiten:. Die nicht namentlich aufgeführten krebserzeugenden Stoffe sind den Klassen zuzuordnen, deren Stoffen sie in ihrer Wirkungsstärke am nächsten stehen; dabei ist eine Bewertung der Wirkungsstärke auf der Grundlage des kalkulatorischen Risikos, z.

Die Emissionen der nachstehend genannten krebserzeugenden faserförmigen Stoffe im Abgas dürfen die nachfolgend angegebenen Faserstaubkonzentrationen nicht überschreiten:.

Die Emissionen krebserzeugender faserförmiger Stoffe können im Einzelfall unter Beachtung des Emissionsminimierungsgebotes auch durch Festlegung eines Emissionswertes für Gesamtstaub begrenzt werden. Reproduktionstoxische StoffeSoweit reproduktionstoxische Stoffe oder Zubereitungen nicht von den Anforderungen für krebserzeugende oder erbgutverändernde Stoffe erfasst sind, sind die Emissionen reproduktionstoxischer Stoffe im Abgas unter Beachtung des Emissionsminimierungsgebotes unter Berücksichtigung der Wirkungsstärke der Stoffe zu begrenzen.

Schwer abbaubare, leicht anreicherbare und hochtoxische organische Stoffe. Die im Anhang 5 genannten Dioxine und Furane, angegeben als Summenwert nach dem dort festgelegten Verfahren, dürfen als Mindestanforderung. Die Probenahmezeit beträgt mindestens 6 Stunden; sie soll 8 Stunden nicht überschreiten. Bei weiteren organischen Stoffen, die sowohl schwer abbaubar und leicht anreicherbar als auch von hoher Toxizität sind oder die aufgrund sonstiger besonders schädlicher Umwelteinwirkungen nicht der Klasse I in Nummer 5.

Abgase sind nach Nummer 5. Bei der Festlegung des Umfanges der Anforderungen im Einzelfall sind insbesondere der Abgasvolumenstrom, der Massenstrom geruchsintensiver Stoffe, die örtlichen Ausbreitungsbedingungen, die Dauer der Emissionen und der Abstand der Anlage zur nächsten vorhandenen oder in einem Bebauungsplan festgesetzten schützenswerten Nutzung z. Sofern eine Emissionsbegrenzung für einzelne Stoffe oder Stoffgruppen, z. Messung und Überwachung der Emissionen. Bei der Genehmigung von Anlagen soll die Einrichtung von Messplätzen oder Probenahmestellen gefordert und näher bestimmt werden.

Die erstmaligen Messungen nach Errichtung oder wesentlicher Änderung sollen nach Erreichen des ungestörten Betriebes, jedoch frühestens nach dreimonatigem Betrieb und spätestens sechs Monate nach Inbetriebnahme vorgenommen werden. Von der Forderung nach erstmaligen oder wiederkehrenden Messungen ist abzusehen, wenn die Feststellung der Emissionen nach Nummer 5.

Auf Einzelmessungen nach Absatz 1 kann verzichtet werden, wenn durch andere Prüfungen, z. Wiederkehrende Messungen sollen jeweils nach Ablauf von drei Jahren gefordert werden. Bei Anlagen, für die die Emissionen durch einen Massenstrom begrenzt sind, kann die Frist auf fünf Jahre verlängert werden. Messungen zur Feststellung der Emissionen sollen so durchgeführt werden, dass die Ergebnisse für die Emissionen der Anlage repräsentativ und bei vergleichbaren Anlagen und Betriebsbedingungen miteinander vergleichbar sind.

Die zuständige Behörde kann fordern, dass die Messplanung vorher mit ihr abzustimmen ist. Die Dauer der Einzelmessung beträgt in der Regel eine halbe Stunde; das Ergebnis der Einzelmessung ist als Halbstundenmittelwert zu ermitteln und anzugeben.

In besonderen Fällen, z. Bei Stoffen, die in verschiedenen Aggregatzuständen vorliegen, sind bei der Messung besondere Vorkehrungen zur Erfassung aller Anteile zu treffen z. Messungen zur Feststellung der Emissionen sollen unter Einsatz von Messverfahren und Messeinrichtungen durchgeführt werden, die dem Stand der Messtechnik entsprechen. Die Nachweisgrenze des Messverfahrens sollte kleiner als ein Zehntel der zu überwachenden Emissionsbegrenzung sein.

Die Bestimmung von Gesamtkohlenstoff ist mit geeigneten kontinuierlichen Messeinrichtungen z. Die Kalibrierung der eingesetzten Messeinrichtungen ist bei Emissionen von definierten Stoffen oder Stoffgemischen mit diesen Stoffen oder Stoffgemischen durchzuführen oder auf Grund zu bestimmender Responsefaktoren auf der Grundlage einer Kalibrierung mit Propan rechnerisch vorzunehmen.

Bei komplexen Stoffgemischen ist ein repräsentativer Responsefaktor heranzuziehen. In begründeten Ausnahmefällen kann die Bestimmung des Gesamtkohlenstoffes durch die Bestimmung des durch Adsorption an Kieselgel erfassbaren Kohlenstoffs durchgeführt werden.

Es soll gefordert werden, dass über das Ergebnis der Messungen ein Messbericht erstellt und unverzüglich vorgelegt wird. Der Messbericht soll Angaben über die Messplanung, das Ergebnis jeder Einzelmessung, das verwendete Messverfahren und die Betriebsbedingungen, die für die Beurteilung der Einzelwerte und der Messergebnisse von Bedeutung sind, enthalten.

Paraffin ist ein Bestandteil des Heizöls und ist in seiner flüssigen Form nicht sichtbar. Filtrierbarkeitsverbesserer werden dem Heizöl EL schon in der Raffinerie beigefügt. Diese Additive bestehen aus aschefreien Polymeren , die sich im Heizöl EL lösen und das Wachstum der Paraffinkristalle bei tiefen Temperaturen begrenzen. Stabilitätsverbesserer werden eingesetzt, wenn das Öl Einflüssen Tageslicht, Luftsauerstoff, Wärme und Buntmetallen [Kupfer, Messing] ausgesetzt ist, die den Alterungsprozess des gelagerten Öls beschleunigen.

Eine natürliche Alterung ist ein zeitabhängiger Prozess und im Normalfall unkritisch. Durch die Sanierung der Gebäude, die eine geringere Heizlast erfordern und durch moderne Brennersysteme wird weniger Heizöl verbraucht.

Die Lagerzeiten in den vorhandenen Heizöllagerbehälter verlängern sich. Wenn entstandene Alterungsprodukte vom Brenner angesaugt werden, kann es zu Störungen am Ölbrenner kommen.

Antioxidantien , verlangsamen die Alterung des Heizöls, die als Reaktion mit dem Luftsauerstoff bei der Lagerung auftreten können. Detergentien und Dispergatoren sind in der Lage, vorhandene Alterungsprodukte im Heizöl zu binden, und können so die Öllageranlage über lange Zeit frei von Ablagerungen halten. Gelbbrenner können mit zunehmender Betriebsdauer aus den unterschiedlichsten Gründen ihren eingestellten Betriebspunkt verändern.

Metallhaltige Additive sind im Heizöl EL schwefelarm nicht zulässig. Brennstoffe hier Heizstoffe sind Stoffe, die durch einen natürlichen Zustand oder durch einen Veredelungsprozess zur Gewinnung von Wärmeenergie durch Verbrennung Oxidation geeignet sind.

Sie setzen sich hauptsächlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff zusammensetzen. Brennwert gibt die Qualität der Brennstoffe an. Nur bei absolut trockenen Brennstoffen, die keinen chemisch gebundenen Wasserstoff enthalten, sind Brennwert und Heizwert gleich.

Die Verwendung von Kohle als Brennstoff in Kleinfeuerungsanlagen ist in Deutschland nicht mehr von Bedeutung, aber in Kraftwerken wird Kohle immer noch eingesetzt. Weltweit ist die Kohleverbrennung eine der am meisten eingesetzten Techniken zur Erzeugung elektrischer Energie. Einteilung der Kohlearten in der Reihenfolge der Inkohlungsgrade. Kohle ist nicht gleich Kohle - Fachartikel.

Es entsteht ein brennbares Gestein fossiler Brennstoff , das im Gesatz zur schwarzen Steinkohle einen bräunlichen Farbton hat. Die Braunkohle unterscheidet sich vom Torf u. Dabei bildet die Glanzbraunkohle den Übergang zur Steinkohle, ist aber chemisch noch Braunkohle , petrographisch gesteinskundlich aber schon Steinkohle.

Da die Schichten der abgestorbenen Pflanzenteile luftdicht verschlossen waren, entwickelten sich Gase Methan, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Stickoxide, Wasserstoff , die sich daher in der Kohle sammelten: Dieses " Grubengas " kann bei einer Konzentration zwischen fünf und 14 Prozent in der Luft explodieren.

Im Bergbau wird das Gas abgesaugt und ist ein guter Energieträger und kann in Heizkraftwerken zu Strom und Wärme umgewandelt werden. Die Steinkohle wird überwiegend als fester Brennstoff benutzt, heute hauptsächlich um elektrische Energie zu erzeugen. Steinkohlenkoks wird als Brennstoff und als Reduktionsmittel bei der Eisenproduktion in Hochöfen eingesetzt.

Auch die chemische Industrie gebraucht die Steinkohle als Rohstoff, weil der bei der Verkokung anfallende Steinkohlenteer weiterverarbeitet wird. Auch als Kohlenstoffträger in metallurgischen Prozessen wird Anthrazit verwendet. Kontrollierte Schaumschlacken verbessern das Ankopplungsverhalten des Lichtbogens und verlängern die Standzeiten der Ofenwandung. Aus asche- und schwefelarmer Braun- oder Steinkohle Gas- oder Fettkohle wird Koks als ein fester, kohlenstoffhaltiger Rückstand gewonnen.

In Kokereien werden die flüchtigen Bestandteile in einem Ofen unter Luftausschluss Pyrolyse bei über 1. Das Kokereigas wurde früher als Stadtgas verwendet und ist heute noch ein Energieträger in Stahlwerken.

Bei diesem Verfahren der Kohleveredlung verschmelzen der feste Kohlenstoff und die verbleibende Asche. Daraus bekommt der Koks eine stumpf-graue Farbe und wird hart und porös. Koks brennt mit einer nahezu unsichtbaren blauen Flamme. Koks wird als Brennstoff und als Reduktionsmittel bei der Eisenproduktion in Hochöfen eingesetzt. Verkokung der Steinkohle - Kokerei August Thyssen. Holz ist der älteste Energieträger. Lufttrockenes Holz sollte immer an einem trockenen Ort gelagert werden, da sich der Wassergehalt im Holz der Feuchte der Umgebungsluft anpasst Hygroskopie [die Fähigkeit Wasser aus der Luft wieder aufzunehmen].

Bei einer Restfeuchte von max. Der Energiegehalt sinkt mit steigender Restfeuchte. Besonders Laubholz sollte sofort nach dem Schlagen gespalten werden. Der Trocknungsplatz sollte sonnig und gut durchlüftet sein. Ein Erdkontakt schadet dem Holz. Nach der sommerlichen Trocknungsphase muss der Holzstapel abgedeckt werden. Scheitholz ist Holz, das bei der Gewinnung von Nutzholz als nicht verwertbarer Anteil anfällt. Für die Eigenversorgung mit Brennholz aus einem kleinen Privatwald werden aber auch höherwertige Hölzer genutzt.

Das Holz wird schon vor der Lagerung auf Betriebs- bzw. Ofenlänge zugeschnitten und gespaltet. Eine Dicke von 7 bis 10 cm und eine Länge von 33 bis 50 cm ist je nach der Art des Ofens bzw.

Buche und Eiche, hat eine höhere Energiedichte als dies bei Nadelhölzern , so z. Fichte oder Kiefer, der Fall ist. Das bedeutet eine längere Brenndauer und damit längere Nachlegeintervalle. Zum Anzünden des Feuers dagegen ist Nadelholz besser geeignet, weil damit wesentlich schneller die notwendige Betriebstemperatur erreicht wird, die für eine saubere Verbrennung benötigt wird. Es darf nur naturbelassenes Holz verbrannt werden.

Hackholzschnitzel werden mit Hilfe eines Hackers aus Rest- und Schwachholz mit Feinästen, aber meist ohne Nadeln hergestellt. Dieses Rest- und Schwachholz eignet sich in vielen Fällen nicht für die Nutzholzproduktion und auch nicht für Brennholz in Kaminöfen oder Grundöfen.

Für eine emissionsarme Verbrennung ist es wichtig, dass nur "gutes" Holz , so z. Auch der Rindenanteil sollte nicht zu hoch sein, da sich durch Rinde der Ascheanfall erhöht. Holzpellets sind kleine, zylindrische Presslinge aus getrocknetem und naturbelassenem Holz mit einer Länge von ca. Holzpellets werden durch das holzeigene Lignin unter hohen mechanischen Druck gebunden.

Es werden keine chemische Bindemittel verwendet. EN plus A1 bzw. Deswegen sind Industriepellets für den Einsatz in privaten Kleinfeuerungsanlagen nicht geeignet.

Holzpelletlager sollten baulich von Wohnräumen getrennt sein und über eine wirksame Lüftung verfügen. Holzbriketts sind Presslinge aus trockenen, unbehandelten Holzresten Hobel- und Sägespänen. Damit Bioabfälle bei der Kompostierung keine Methanemissionen Klimagase freisetzen und holzige Abfälle nicht fermentiert werden, können alle biogenen Reststoffe zu einem Brennstoff Pellets, Kohlenstaub veredelt werden. Erdöl Rohöl besteht aus einer Vielzahl von verschieden aufgebauten Kohlenwasserstoffen.

Zur Kennzeichnung wird das Heizöl z. Dadurch ist jederzeit erkennbar, ob es sich um Diesel oder Heizöl handelt. Da Heizöl weniger steuerbelastet ist, wird es auch gerne in Dieselfahrzeugen verwendet.

Aufgrund der Farbe lässt sich vom Zoll jederzeit die nicht zulässige Verwendung nachweisen. Der Brennwert liegt bei min. Der Heizwert von Dieselkraftstoff liegt bei ca.

Diese Werte hängen aber etwas von der Sorte ab. Heizöl EL Standard ist grundsätzlich für alle Ölgeräte zugelassen. Inzwischen werden Öl-Brennwertgeräte angeboten, die speziell für diesen Brennstoff entwickelt wurden. Das bedeutet eine Reduzierung des Schwefelgehaltes gegenüber dem maximal zulässigen Schwefelgehalt beim Standardheizöl um den Faktor 20 und führt zu einem Niveau der SO 2 -Emissionen, das mit dem von Erdgas vergleichbar ist.

In der Regel wird Heizöl EL schwefelarm mit speziell abgestimmten Additivpaketen zur Verbesserung der genannten Qualitätseigenschaften angeboten. Zudem wird in der Norm für schwefelarmes Heizöl eine ausreichende Schmierfähigkeit für die Betriebssicherheit der Ölpumpen gefordert.

Um diese Anforderung einzuhalten, wird bei Bedarf der Brennstoff mit so genannten Lubricity-Additiven Schmierfähigkeitsverbesserern additiviert. Zur Qualitätsverbesserung ist die Verwendung von Additiven zulässig. Geeignete Additive ohne bekannte schädliche Nebenwirkungen, insbesondere ohne aschebildende Bestandteile, können in geeigneter Konzentration zugegeben werden. Schmierfähigkeit Durch die deutliche Reduzierung des Schwefelgehaltes wird in der Norm für schwefelarmes Heizöl eine ausreichende Schmierfähigkeit für die Betriebssicherheit der Ölbrennerpumpen gefordert.

Um diese Anforderung sicherzustellen, wird bei Bedarf der Brennstoff mit so genannten Lubricity-Additiven Schmierfähigkeitsverbesserern additiviert. Dieselkraftstofftanks kann es zu einer explosionsartige Vermehrung vom Mikroorganismen Dieselpest kömmen. Das Wasser kann über die Luftfeuchtigkeit in den Tank gelangen z. Auch Biodiesel fördert das Problem durch seine höhere Wasseranziehung und Emulgiereigenschaften.

Anwendung in der Praxis Heizöl EL schwefelarm ist zwar speziell für die Öl-Brennwerttechnik entwickelt worden, die Produktvorteile kommen aber auch in der Niedertemperatur- und Standardheiztechnik zur Geltung. Besondere Vorkehrungen für eine Umstellung auf den Betrieb mit schwefelarmem Heizöl in konventionellen Ölheizungen sind nicht nötig Ausnahme: Flammrohr bei Blaubrennern [ Metal Dusting ].

Das schwefelarme Heizöl ist problemlos mit dem bisherigen Standardheizöl mischbar. Dennoch ist es empfehlenswert, den Vorrat an Standardheizöl möglichst weit aufzubrauchen.

Sie sollten einen grünen Füllrohrverschluss und einen Hinweisaufkleber am Ölgerät haben. In bestimmten Anlagen darf nach Vorgabe der Hersteller oder nach Vorgabe lokaler Abwasserregelungen z.

Dem Heizöl wird durch die Zugabe von speziell abgestimmten Additivpaketen die anwendungsrelevanten Eigenschaften verbessert. Diese Additivpakete werden beim Betanken des Kundentanks durch eine automatische Dosiereinrichtung am Tankwagen dem Heizöl beigemischt.

Hierdurch ist eine exakte Dosierung möglich, eine Überdosierung, die zu Anlagenstörungen führen könnte, wird vermieden. Die Bestandteile des Additivpakets sind in der Regel Stabilitätsverbesserer zur Verbesserung der thermischen sowie der Lagerstabilität , Metalldeaktivatoren und Geruchsüberdecker.

Rund um den Cloud Point. In der Praxis kommen folgende Gemische zum Einsatz:





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