Torsten Schmidt


So haben die Notenbanken einiger Schwellenländer, z.

Publications Dr. Torsten Schmidt


Artikel - Konventionelle Energieträger. Mit einem Anteil von rund 34 Prozent im Jahr am Primärenergieverbrauch, d. Während in den siebziger Jahren noch für mehr als die Hälfte Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass der Primärenergieverbrauch gegenüber bis um 20 Prozent und bis um 50 Prozent reduziert werden soll. Dafür ist nötig, Mineralölprodukte und andere Energieträger deutlich effizienter zu nutzen. Die gemessen an der Verbrauchsmenge wichtigsten Mineralölprodukte waren Dieselkraftstoff 38,4 Millionen Tonnen , Ottokraftstoff 18,3 Millionen Tonnen , Rohbenzin 16,5 Millionen Tonnen , das in der Petrochemie eingesetzt wird sowie leichtes Heizöl 15,8 Millionen Tonnen.

Weitere Mineralölprodukte sind u. Flugturbinenkraftstoff 9,2 Millionen Tonnen und schweres Heizöl 4,5 Millionen Tonnen , das in der Industrie eingesetzt wird. Nach Angaben der AG Energiebilanzen e. Für den Verkehrsbereich verfolgt die Bundesregierung das Ziel, den Endenergieverbrauch gegenüber um 10 Prozent bis und um 40 Prozent bis zu senken. Der Verkehrsbereich soll damit auch zur Einsparung von Treibhausgasemissionen beitragen.

In lag der Endenergieverbrauch im Verkehr 1,3 Prozent über dem im Jahr Um die Energiewende in der Mobilität voranzubringen, nutzt die Bundesregierung derzeit eine breit angelegte und technologieoffene Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie MKS , die alle alternativen Technologien und Energieträger berücksichtigt. Die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie wird fortentwickelt. Die Marktentwicklung von Elektro-, Wasserstoff- oder Erdgasfahrzeugen gelingt nur, wenn es genügend Ladepunkte bzw.

Wichtigstes Lieferland ist Russland; dessen Beitrag zu den deutschen Rohöleinfuhren im vergangenen Jahr knapp 40 Prozent betrug. Aus Norwegen und Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden zusammen rund 22,4 Millionen Tonnen bezogen, was nicht ganz einem Viertel der deutschen Rohöleinfuhren entspricht. Doch ihr Einfluss auf den Weltölmarkt ist ungebrochen: Im vergangenen Jahr trugen sie zur weltweiten Rohölförderung rund 40 Prozent bei und verfügten über 70 Prozent der globalen konventionellen und nicht-konventionellen Rohölreserven, d.

Dadurch können sie z. Die inländische Förderung trug rund 2,4 Millionen Tonnen zur Ölversorgung bei. Die einzige "Offshore"-Förderung von Erdöl in deutschen Gewässern erfolgt auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate , rund sieben Kilometer vor der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.

Die Bundesregierung flankiert internationale Aktivitäten deutscher Unternehmen politisch. Mit mehreren Staaten unterhält sie auf Dauer und Gegenseitigkeit angelegte Energiepartnerschaften.

Jahresberichte "Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland". Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e. Rohöl wird nach Deutschland über grenzüberschreitende Rohölpipelines sowie über die Häfen Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Hamburg und Rostock eingeführt. Die Pipelineinfrastruktur befindet sich im Eigentum der mineralölverarbeitenden Industrie; sie wird zumeist durch gemeinschaftliche Unternehmen mehrerer Mineralölgesellschaften betrieben.

Die Lagerung von Rohöl, Zwischen- und Fertigprodukten erfolgt sowohl unterirdisch in Kavernen wie auch oberirdisch in Raffinerien und zahlreichen raffinerieunabhängigen Tanklagern. Insgesamt betragen die Tanklagerkapazitäten in Deutschland rd. Von den oberirdischen Lagerkapazitäten wiederum wird etwa ein Drittel von raffinerieunabhängigen Unternehmen betrieben.

Ein erheblicher Teil der gesamten Kapazitäten wird durch den Erdölbevorratungsverband für die Lagerung von Vorräten an Erdöl und Erdölerzeugnissen zur Krisenvorsorge genutzt. Direkt beschäftigt waren in der Mineralölverarbeitung in Deutschland im Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Eigner der Raffinerien sind zumeist international tätige ausländische Energiekonzerne.

Zusätzlich zur Verarbeitung des überwiegend importierten Rohöls zu Erdölerzeugnissen werden auch Fertigerzeugnisse international gehandelt. Ein erheblicher Anteil dieses internationalen Handels erfolgt durch Energiehändler, die nicht über eigene Verarbeitungskapazitäten verfügen. Der Handel dient auch dazu, die Unterschiede zwischen der Verbrauchs- und Produktionsstruktur bei den Mineralölprodukten auszugleichen.

UTV Unabhängiger Tanklagerverband e. Die im Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e. August sind Tankstellenbetreiber und Mineralölunternehmen verpflichtet, Preisänderungen der gängigen Kraftstoffsorten Super E5, Super E10 und Diesel in Echtzeit an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe zu melden. Diese gibt die eingehenden Preisdaten zum Zwecke der Verbraucherinformation an zugelassene Verbraucher-Informationsdienste weiter.

Dies ermöglicht es Verbraucherinnen und Verbrauchern, sich über Internet, Smartphone oder auf ihren Navigationsgeräten über die aktuellen Kraftstoffpreise und die günstigste Tankstelle in der Umgebung oder entlang der Fahrroute zu informieren. Dies stärkt den Wettbewerb. Zudem werden die Eingriffsmöglichkeiten des BKartA verbessert, insbesondere bei unzulässigen Verdrängungsstrategien und anderen Formen des Missbrauchs von Marktmacht.

August veröffentlichter Bericht bestätigt den positiven Effekt der Markttransparenzstelle: Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, die am Juni in Kraft getreten ist, wurde das Verbot so genannter Preis-Kosten-Scheren, das ursprünglich bis Ende befristet war, verlängert. Preisscherenverkäufe liegen auf dem Kraftstoffmarkt dann vor, wenn ein Mineralölunternehmen vom Autofahrer für den Kraftstoff an seinen Tankstellen einen geringeren Preis verlangt als bei der Belieferung seiner Wettbewerber etwa freier Tankstellen.

Eine solche Marktverdrängung hätte mittel- und langfristig ungünstige Folgen für das Wettbewerbsgeschehen und die Preise. In Deutschland dürfen nur solche Kraftstoffe in Verkehr gebracht werden, die den Anforderungen der in der Zehnten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes Seit Ende gehört hierzu entsprechend einer Vorgabe der europäischen Kraftstoffqualitätsrichtlinie auch EKraftstoff.

Dabei handelt es sich um Benzin mit einem Ethanolgehalt von bis zu zehn Volumenprozent. Weil sich EKraftstoff für wenige Personenkraftwagen nicht eignet und die Mehrheit der Autofahrer weiterhin den etablierte E5-Kraftstoff mit höchstens fünf Volumenprozent Ethanolgehalt verwenden will, muss E5 flächendeckend weiter angeboten werden.

Dem Dieselkraftstoff dürfen derzeit bis zu sieben Volumenprozent Biodiesel beigemischt werden. Mit Heizöl werden in Deutschland rund sechs Millionen Heizungen befeuert. Gebräuchlich sind Standardheizöl mit einem maximalen Schwefelgehalt von 1. Der Heizölmarkt in Deutschland ist im Vergleich zum Kraftstoffmarkt sowohl stärker regional als auch stärker durch mittelständische Anbieter geprägt.

Bundeskartellamt — Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland e. Institut für Wärme und Oeltechnik e. Biokraftstoffe wie Bioethanol oder Biodiesel leisten bereits seit einigen Jahren einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieversorgung.

Denn es ist Strategie der Bundesregierung, dass auch der Verkehrsbereich zur Minderung der Treibhausgasemissionen beiträgt. Wesentliche Zielsetzungen sind EU-weit vorgegeben: Die Monate März bis Mai waren von Preisanstieg gekennzeichnet, denn der Ölmarkt zeigte sich knapper als gedacht. Auch der Iran gehört durch die US-Sanktionen künftig dazu. Im Sommer standen mehrere Hauptthemen gegeneinander: Sogar Dollar je Barrel wurde thematisiert. Diese Einschätzung wich im Oktober, weil sich der Ölmarkt als mindestens ausgeglichen erwies, nachdem die Opec-Plus Partner unter Führung der Saudis ihre Reservekapazitäten an Ölförderung zügig aktivierten.

Die Opec-Mitglieder Werden um Saudi-Arabien und Russland tragen hierbei die Hauptlasten. Dennoch rutschten die Ölpreise im Dezember weiter talwärts auf das tiefste Preislevel seit Juli Das Öljahr startete ruhig.

Im November wurde festgestellt, dass sich global die Überbestände am Ölmarkt von rund auf Mio. Sollte der Lagerausgleich früher eintreten, so will man entsprechend reagieren.

Keinesfalls möchte man mit zu guten Ölpreisen die US Schieferölbranche noch mehr befeuern. Mit Jahresbeginn rutschten die Rohölwerte von 37 Dollar auf unter 30 Dollar je Barrel weiter ab. Mitte Januar bestätigte man dem Iran seine Einhaltung des Atom-Deals, sodass nach langen Embargojahren das iranische Öl wieder verstärkt auf den Weltmarkt drängte.

Die Weltkonjunktur zeigte sich im ersten Halbjahr gedämpft. Überraschenderweise reagierten die Ölnotierungen nicht 'bärisch' darauf. Vielmehr setzten die Ölpreise zu einem nachhaltigen Preisanstieg an. Im Mai drehte das Blatt dann unerwartet. Damit war die Überproduktion binnen kürzester Zeit vom Tisch genommen und die Rohölnotierungen testeten kurzzeitig das Preislevel oberhalb von 50 Dollar je Barrel.

Ein Drosselungsbeschluss kam nicht zustande. In Algier beschloss das Ölkartell die künftigen Ölfördermengen begrenzen zu wollen.

Die Ölpreise kletterten daraufhin. Bis zu 1,2 Mio. Russland kürzt dabei um 0,3 Mio. Die Ölpreise schlossen das Jahr mit den höchsten Ölnotierungen der vorangegangenen 16 Monate ab. Gleich der Januar startete mit den niedrigsten Barrel-Preisen seit Die tief abgesunkenen Rohölpreise zeigten dann auch Wirkung, denn die Anzahl der aktiven Ölbohrtürme in den USA war im ersten Halbjahr steil rückläufig, nachdem die Zahl in den beiden Vorjahren extrem hochgeschnellt war.

Und der Rückgang der Ölbohrtürme hält weiter an. Dies wurde sehr begünstigt durch die extrem lockere Geldpolitik fast aller wichtigen Industrieländer.

Das freie Kapital suchte gewinnbringende Anlagemöglichkeiten, wodurch die Aktienkurse auf Rekordhöhen schnellten und auch die Rohöl-Future-Kontrakte zunächst wieder um 20 Prozent kletterten. Von Monat Mai an gerieten die Rohölwerte zunehmend unter Druck, weil sich zeigte, dass die Überversorgung des Ölweltmarktes unverändert anhält. Besonders in den USA sind die Öllager randvoll. Im Juli kam es im Atomkonflikt mit dem Iran zum erfolgreichen Verhandlungsabschluss, so dass Anfang die Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden.

Das iranische Öl wird dann den Weltölmarkt zusätzlich sättigen, während Saudi-Arabien, der Irak und Russland ihre Ölfördermengen auf Rekordwerte steigerten bzw.

Auch die Konjunkturprobleme Chinas standen in den Sommermonate im Vordergrund und führten im August zu einem Preissturz bei den Aktien- und Rohstoffwerten. In war der Ölmarkt mit im Mittel rund 1,7 Mio. Für alle Ölexportländer sind die Öleinnahmen massiv eingebrochen. Das gab den Ölnotierungen nochmals einen kräftigen Preisimpuls nach unten.

In der Folge wurden im Dezember die tiefsten Ölpreise seit elf Jahren markiert. Das dürfte wiederum positiven Einfluss auf die Weltkonjunktur im kommenden Jahr haben. Konjunkturell war ein gutes Wirtschaftsjahr für die USA. Chinas Wirtschaft allerdings verzeichnete eine anhaltende Schwächephase. Es drohte die Gefahr einer unkontrollierten Sanktionsspirale des Westens gegen Russland und umgekehrt. In September und Oktober entspannte sich die Krisenlage etwas.

Dieses Mal stand der kleine Inselstaat Zypern vor der Staatspleite. Im Februar erkletterten die Rohölnotierungen ihr höchstes Preisniveau für die zurückliegenden 10 Monate, um dann in einen klaren Down-Trend zu drehen. In den Monaten April bis Juni ein Preistal ausgebildet.

Dazu kam es dann erst Ende Dezember mit erster Verringerung der Anleihekäufe. Die Monate Juli und August waren gekennzeichnet von einem Preiswiederanstieg auf eine monatige Hochmarke.

Ab September ging es dann wieder seicht abwärts mit den Ölnotierungen. Im syrischen Bürgerkrieg wurden im August chemische Kampfstoffe eingesetzt. Obama erwog einen Militärschlag gegen Damaskus. Bedienstete wurden in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt, weil die Republikaner eine Etataufstockung über Wochen blockierten. In September und Oktober entspannten sich geopolitischen Krisenherde.

Irans neuer Präsident Ruhani zeigte sich offen und gesprächsbereit hinsichtlich des Atomkonflikts. In November und Dezember konnten die Rohölwerte wieder zulegen.

Dortige Arbeitslosenquote verringerte sich und die Konjunkturprognosen für wurden angehoben. Das Öljahr begann teuer und blieb teuer. Gegen die Atomwaffengefahr aus Teheran agierte der Westen mit Sanktionen und einem Ölembargo, so dass der Iran im Frühjahr in erhebliche Ölabsatzschwierigkeiten lief.

Dennoch lenkte der Iran keinen Millimeter ein und führte die Urananreichungen konsequent fort. Euro-Schuldenstaatenkrise und kein Ende. Chinas Wirtschaftsmotor verlor Drehzahl. Auch die aufstrebenden Schlüsselländer Brasilien und Indien erfuhren Zuwachsabkühlung.





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