Directors` Dealings am deutschen Kapitalmarkt


Hypothesenformulierung für die Ereignisse nach. Wir von InsideTrading, wollen wie immer nochmals darauf hinweisen, dass es speziell mit Derivaten essentiell ist, sich genau zu informieren und die Vor- und Nachteile eines Produktes im Detail verstanden zu haben bevor man es handelt. Wie wichtig findest du es, dass man seine Trades systematisch dokumentiert?

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Es ist auch immer besser, lieber ein paar Simulationen mehr zu haben als zu wenig. Wir führen für die Tests unserer Handelssysteme mindestens Monte-Carlo-Simulationen durch bei denen wir auch mit den Parametern variieren um zu überprüfen, ob das Handelssystem bei stärkeren oder schwächeren Abweichungen der Grund-Parameter immer noch eine ähnliche Performance abwirft oder ob schon sehr kleine Parameter-Abweichungen das Tradingsystem zum Kollabieren bringen.

Wie viele Simulationen die optimale Testmenge ergeben, ist sehr schwer zu beantworten. Unsere Devise lautet da wohl, lieber ein paar mehr als weniger. Viele glauben, dass man solche Simulationen nur mit kostspieligen Programmen durchführen kann. Das ist aber definitiv nicht so. Wir bevorzugen für den Start, bevor wir wirklich Geld in teure Software investieren, erstmal das Lean-Konzept.

Meistens ist dieser Weg auch der mit dem geringsten Aufwand. Wir verwenden für den Anfang immer Excel. Excel hat mittlerweile so gut wie jeder auf seinem Laptop oder Rechner. Zur Not geht auch OpenOffice. Es muss nicht immer teure Software sein. Mit Excel kann man so gut wie alles programmieren was man für das Trading benötigt.

Bis dahin ist es aber ein optimales Werkzeug. Jetzt wird der Stoff ein wenig trocken. Das ist zwar für die meisten das Langweiligste, aber unserer Meinung nach ist das das Essenzielle. Gehen wir diese mal Schritt-für-Schritt durch. Viele Programme haben auch schon eine Monte-Carlo-Simulation inbegriffen, dennoch möchten wir Ihnen hier aufzeigen, wie Sie sich selbst eine Monte-Carlo-Simulation erstellen können.

Denn nur so verfügen Sie auch wirklich über Ihre eigenen Daten. Ich denke, dass wir auf den Mittelwert nicht lange eingehen müssen. Diese statistische Kennzahl sollte eigentlich jedem bekannt sein.

Nun benötigen Sie nur noch die Standardabweichung. Was sagt uns die Standardabweichung denn eigentlich? Die Standardabweichung sagt nichts anderes aus, als wie unsere Daten verteilt sind. Im Detail sagt diese Zahl aus, wie weit unsere einzelnen Datenmengen im Durchschnitt von unserem Mittelwert entfernt sind. Diese Formel können Sie nun x-beliebig nach unten ziehen, so dass Sie eine Equity-Kurve simulieren können. Wie zum Beispiel diese hier: Es ist definitiv nicht verkehrt, dass Sie auch solche Hilfen verwenden, wenn Sie keine eigene Software oder Excel-Simulation zur Verfügung haben.

Nur mit einer eigens programmierten Monte-Carlo-Simulation sind Sie in der Lage die Schwankungen der relevanten Kennzahlen zu bestimmen. Denn eine Trefferquote oder ein Mittelwert ist nie fix. Diese Kennzahlen verändern sich von Trade zu Trade. Schreiben Sie uns einfach unter info statistic-trading. Im nächsten Kapitel der Monte-Carlo-Simulation werden wir unsere Forecast-Methodik erläutern, die uns beim Handel mit Optionen unterstützt und wie auch Sie diesen Forecast per Excel programmieren können und für Ihr eigenes Trading nutzen können.

Sollten sich eventuell genug Interessierte für dieses Thema finden, können wir auch ein Webinar, in Verbindung mit FXFlat Wertpapierhandelsbank, auf die Beine stellen und die ganzen Prozesse live erklären.

Wer also Interesse an solch einem Webinar hätte, der kann gerne das untere Kontakt-Formular verwenden oder Sie schreiben uns, wie schon oben erwähnt, unter info statistic-trading.

Sollte Ihnen der Content gefallen haben, können Sie sich auch gerne in unseren Newsletter eintragen. Wir würden uns freuen. In Folge 1 wurden bereits die Grundsätze der Handelsstrategie festgelegt und auf deren gedanklichen Ursprünge eingegangen. Kriterium überprüft und positiv bestätigt, dass sich der zu handelnde Basiswert in einem übergeordneten Aufwärtstrend befindet siehe u.

In dieser Folge werden wir einen kleinen Zwischenschritt einlegen und den vorherrschenden Trend und das Kursniveau-Umfeld visualisieren bzw. Auch wenn dies dann wohl erst frühestens in Folge 3 erfolgen wird, erarbeiten wir mit den nachfolgenden Arbeitsschritten die Basis für Zielkurs- und CRV-Annahmen.

Ergänzend hierzu werden wir den Output dann auch als Kriterium für ein probates Money- und Riskmanagement heranziehen. In Folge 1 haben wir erkannt, dass sich ein neues Höheres Hoch HH ausbildet, nachdem das Kursniveau des letztgültigen Hochs übertroffen wurde. Zwischenzeitlich hat sich der Kurs noch weiter erhöht und somit wird auch das HH mit jeder noch höheren Kurskerze angepasst. Trendlinien werden eingezeichnet, in dem man zumindest zwei Tief- oder zwei Hochpunkte mit einer Linie verbindet.

Per se sind diese daher diagonale Linien im Chart, die grobe visuelle Anhaltspunkte über die Trendrichtung und die vorherrschende Trendstärke geben. In der Regel sollte man zum Erfassen und Einzeichnen solcher Orientierungen jenen Zeitinvertall wählen, den man auch zum Trading nutzen möchte in unserem Fall somit H1.

Man sollte sich auch ein wenig Historie mit anzeigen lassen und ruhig ein, zwei Schritte vom Monitor zurück machen … und damit eine Art Vogelperspektive wirken lassen. Wir zeichnen nun Trendlinien, Unterstützungen und Widerstandsniveaus ein.

Allgemein kann man festhalten, dass die Verlässlichkeit von Trendlinien zunimmt, wenn diese vom Kurs oft angelaufen wurden und von dort wieder abprallten. Weiters steigt gewöhnlich die Relevanz mit zunehmendem Bestand, also wenn eine Trendlinie über längere Zeit hinweg besteht. In diesem Fall passt der Trendkanal wirklich erstaunlich gut und uns liegt nun eine Indikation der weiteren Entwicklung des Aufwärtstrends vor.

Wie eingangs erwähnt, ist so ein Trendkanal keineswegs verbindlich, er bildet aber zumindest eine Basis um eine Annahme bevorstehender Kursbewegungen zu treffen. Man sollte auch ruhig einmal den Versuch wagen, einen Trendkanal in die Vergangenheit zu verlängern. Manchmal muss man erkennen, dass dessen Entwicklung bereits deutlich länger andauert, was wiederum seine Relevanz erhöht.

Eine Unterstützung wird dann somit zu einem Widerstand bzw. Ein Bruch einer Trendlinie oder eines Trendkanals hat keine bemerkenswerte Relevanz. Sie lässt bestenfalls frühzeitige Schlussfolgerungen über die Verfassung des Trends zu, zum Beispiel ob die vorherschende Trendstärke eher rückläufig ist oder eher zunimmt. Dabei kommen sie zu einem fatalen Fazit:. April ihren Investoren in einem offenen Brief an Shareholder zukommen. Die Kapitalflut in passive Anlageprodukte lässt Aktienkurse einzelner Indizes zunehmend parallel verlaufen.

Dabei trennen sich die fundamentalen Werte immer mehr von der Bewertung am Markt. Während die Märkte immer höher getrieben werden, wird dadurch das Risiko von scharfen Abverkäufen in künstlich hoch bewerteten Unternehmen immer höher.

Die Begründungen, welche er dafür heranzieht, ähneln denen von anderen. Dieser widerspricht den Aussagen und argumentiert mit der über jährigen Erfahrung, welche Vanguard mit passiven Anlageprodukten gemacht hat. Vanguard bietet verschiedene Investmentlösungen an. Sparplan-Anleger handelt, liegt diese Aussage durchaus nahe, beziehungsweise lässt sich bekräftigen. Denn dieser Typ der Marktteilnehmer denkt sehr langfristig und lässt sich von kurzfristigen Kursschwankungen nicht aus der Ruhe bringen, denn diese bedeuten für sie günstige Einstiege in ihren Sparplänen, was deren durchschnittliche Einstiegskosten erheblich senkt.

Mehr dazu kann man in unserem ETF 2. Es ist durchaus nicht falsch, dass beim Index-Investing Geld nicht immer effizient verteilt wird. Unternehmen, welche stark unter Druck sind oder aber nur einen geringeren Unternehmenswert haben, werden daher weniger stark durch ETFs beeinflusst.

Dies entkräftet jedoch mit Nichten die Aussage von Arik Ahitov und Dennis Bryan, denn die Marktkapitalisierung steht nicht zwangsläufig in einem direkten Zusammenhang mit dem wirklichen fundamentalen Wert eines Unternehmens. Nichts desto trotz sollte die Frage, ob die Effizienz des Marktes dadurch gefährdet wird, mit Vorsicht genossen werden. Jede Ineffizienz bietet Chancen auf Erträge und diese werden speziell an den Finanzmärkten mit einer absoluten Härte verfolg und ausgenutzt.

Aktuell aufkommende Robo-Advisor bieten ihren Kunden ein auf ETFs basiertes Portfoliomanagement — dieses ist kostengünstiger als aktiv gemanagte Alternativen — für mehr Informationen den Link anklicken. Es gibt verschiedene Anlagen, welche allgemein als sicher gelten. Angesichts der Niedrigzinsphase stehen aktuell viele vor dem Problem, dass sie nicht genau wissen, wo man Geld zwischenparken kann, ohne dass es von Gebühren und oder negativen Zinsen aufgefressen wird.

Prinzipiell ist keine Geldanlage sicher. Analgen und Investitionen sind immer mit gewissen Risiken verbunden. Im Gegenzug erhält man Zinsen.

Daher gehen sehr sichere Anlagen zumeist mit einem geringeren Zinssatz einher. Auch wenn jede Anlage theoretisch ein Risiko mit sich bringt, so gibt es verschiedene Lösungen, die man in Betracht ziehen kann und die man guten Gewissens als risikolos beziehungsweise nahezu risikofrei bezeichnen kann.

Tagesgeld ist eine Form der Geldanlage, wobei das Geld zu jederzeit zur Verfügung steht. So kann kein Geld überwiesen und oder Lastschriften eingezogen werden. Zahlungen auf das Tagesgeldkonto sowie Abbuchungen können grundsätzlich nur an das Refferenzkonto erfolgen. Für diese Einschränkung erhält der Kontoinhaber einen höheren Zinssatz als auf dem Girokonto. Das einzige Risiko, dass der Inhaber eines Tagesgeldkontos trägt, besteht in einer möglichen Zahlungsunfähigkeit der Bank, die das Geld verwahrt.

Tagesgelder sind jedoch genau wie Girokonto-Einlagen durch den Einlagesicherungsfonds gesichert. Dieser garantiert die Einlagen bei Banken bis zu einer Höhe von Einige Anbieter machen sich eben dies zunutze und bieten einen Service an, welcher das gezielte Anlegen von Tagesgeld bei verschiedenen Banken erleichtert — für genauer Informationen — hier klicken.

Festgelder sind vergleichbar mit zeitgebundenen Tagesgeldern, Festgeld ist eine Anlageform, bei der das Geld der Bank für einen von vornherein festgelegten Zeitraum zur Verfügung gestellt wird. Das Risiko, das dem Geld dabei ausgesetzt wird, ist identisch. Als Anleger trage ich die Gefahr, dass das Kreditinstitut, dem ich das Geld geliehen habe, während der Laufzeit des Festgeldes zahlungsunfähig wird.

Doch auch wie im Fall der Giroeinlagen gilt hier die staatliche Einlagesicherung. Entgegen des Tagesgeldes, hat der Anleger während der Laufzeit des Festgeldes keine Möglichkeit sein Geld abzurufen oder anderweitig anzulegen.

Für diese Planungssicherheit, die er der Bank gibt, erhält der Anleger eine deutlich höhere Verzinsung als zum Beispiel auf einen Giro- oder sogar dem Tagesgeldkonto. Einige Anbieter machen sich eben dies zunutze und bieten einen Service, an welcher das gezielte Anlegen von Tagesgeld bei verschiedenen Banken erleichtert — für genauer Informationen — hier klicken. Bei dem Kauf von Anleihen überlässt man sein Geld einem Unternehmen oder einem Staat, woraufhin mit dem Geld Investitionen getätigt werden, zum Beispiel in Infrastruktur oder neue Geschäftszweige.

Bei einer Staatsanleihe ist der Schuldner der jeweilige Staat selbst. Damit geht im Normalfall eine extrem hohe Liquidität einher, da ein Staat aufgrund seiner Unsterblichkeit für immer als Schuldner zur Verfügung stehen wird und somit seine Schulden tilgen kann.

Zudem kann ein Staat durch seine Zentralbank auch Geld drucken, um damit seine Geldgeber zu bedienen. Dies ist jedoch nicht besonders nachhaltig und erschüttert das Vertrauen in ein Land, weswegen diese Option nur in Extremfällen gezogen wurde. Dies lässt sich insbesondere am Zinssatz erkennen, welcher auf verschiedene Papiere bezahlt wird. Prinzipiell sind Unternehmensanleihen etwas riskanter als Staatsanleihen, jedoch gibt es vereinzelt Unternehmen, die aufgrund ihrer Struktur und Internationalisierung ebenfalls extrem sichere Häfen für Geld sein können.

Bei der Auswahl von Unternehmensanleihen sollte aber unbedingt eine genaue Analyse des Unternehmens und dessen Zukunftsfähigkeit vorgenommen werden, da eine Investition in eine Anleihe immer auch einen Zeitraum mit sich bringt, in der das Geld gebunden und nicht verfügbar ist.

Sowohl bei Staatsanleihen als auch bei Unternehmensanleihen trägt der Investor neben dem Risiko der Zahlungsunfähigkeit auch ein Kursrisiko. So können Kurse von Anleihen zum Beispiel durch die Veränderung des aktuellen Zinsniveaus unter Druck geraten oder steigen. Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Was jedoch klar ist: So kann man bei Interesse in verschiedene Tages- oder Festgelder investieren und sich den Prozess durch verschiedene neue Services vereinfachen lassen — mehr erfahren.

Jedem, der bereit ist etwas mehr Risiken einzugehen, steht der Weg an den Anleihemarkt offen. Wichtig ist bei der Anlage in Anleihen zu beachten, dass es im Gegensatz zu Fest- und Tagesgeldern keine Garantien gibt. Jedoch ist eine solche Garantie im Falle eine Staatsbankrottes dem Ausfall von Staatsanleihen gleichzusetzen ebenfalls obsolet. Das Gebiet der Technischen Chartanalyse wirkt gerade auf Einsteiger beinahe grenzenlos. Und all dies möchte man auch tiefgründig studieren.

Dabei verhält es sich beim Trading sehr ähnlich, wie auch in vielen anderen Lebensbereichen … Weniger ist oft mehr. Nachdem ich mich mit seinen Theorien und deren Anwendung eingehender beschäftigt hatte, kam ich zu der Erkenntnis, dass sehr viele mir bereits bekannter Charttechniken eigentlich auf dessen Grundlagen beruhten.

Ich beschloss somit kurzerhand, mich primär auf diese Quelle der Technischen Analyse zu fokusieren und konnte damit meine Trading deutlich verbessern. Eine wirklich verlässliche und genaue Vorhersage zukünftiger Kursentwicklungen ist faktisch unmöglich. Die Technische Analyse kann diese jedoch mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit prognostizieren, zeigt Szenarien und mögliche Handelsmarken auf.

Laut Baseline haben wir festgeschrieben nur Long zu handeln. Um die Wahrscheinlichkeit steigender Kurse zu erhöhen, setzen wir voraus, dass sich der Wert auch übergeordnet in einem Aufwärtstrend befinden muss.

Weiters haben wir beschlossen im H1-Chart zu handeln, daher wechseln wir für die Bestimmung des übergeordneten Trends auf die Ansicht des Tagesintervalls D1. In diesem Beispiel liegt somit ein aktiver Aufwärtstrend vor, welcher so lange besteht, bis das Kursniveau des letzten Höheren Tiefpunktes nach unten durchbrochen wird.

Der niedrigste Kurs zwischen den beiden Hochpunkten bildet ein neues Höheres Tief. Manche Analysten zeichnen die Kursanstiege und -rückläufe mit Linien ein, um die Trendbewegung besser zu visualisieren.

Anstiege werden auch als Impulsbewegungen bzw. Rückläufe als Reaktionsbewegungen bezeichnet. Auch sollte eine gewisse Range zwischen den Hoch- und den Tiefpunkten liegen. Bei einer eher geringen Volatilität können sich durchaus problematische Situation ergeben siehe z. Generell ist man in solchen Fällen gut beraten, bei der Bestimmung neuer Höherer Tiefpunkte die retriktivste der möglichen Varianten zu wählen.

Also jene, die das neue HT auf dem niedrigsten Kursniveau belässt. Wer sich dann genauer für diesen Anbieter interessiert hat, wird zudem gemerkt haben, dass hier zwei separate Online Broker am Markt präsent sind. Im Prinzip handelt es sich bei diesen beiden Anbietern um zwei separate Marken, die aber zu dem gleichen Unternehmen gehören.

Gleichwohl unterscheiden sich die beiden Anbieter zum Teil recht deutlich voneinander. Letztendlich hängt es dabei von den Vorstellungen und den Ansprüchen der Trader selber ab, welchen dieser beiden Online Broker letztendlich der Vorzug gegeben wird. In den folgenden Abschnitten soll auf die Unterschiede in einigen wichtigen Kategorien geblickt werden.

Im Mittelpunkt des Interesses vieler Anleger und Trader, die auf der Suche nach einem passenden Online Broker sind, steht verständlicherweise das Angebot an handelbaren Werten. Hier gibt es auf dem Markt eine durchaus beachtliche Spannbreite zu verzeichnen. Es gibt Online Broker, die ihren Kunden den Zugang zu den Börsen ermöglichen und dabei den Handel mit praktisch allen verfügbaren Wertpapieren anbieten.

Daneben finden sich viele Spezialanbieter, die sich auf eine bestimmte Auswahl von Produkten konzentrieren, die häufig mit einem Hebel angeboten werden.

Dabei kann auf eine beachtliche Auswahl von Aktien zugegriffen werden. Darüber hinaus kann aber auch mit vielen weiteren Finanzmarktprodukten gehandelt werden, wie etwa Optionsscheinen, Zertifikaten, Fonds und ETFs. Bei beiden Anbietern können im Handel Hebel eingesetzt werden. Entsprechend dem unterschiedlichen Handelsangebot müssen sich die Kunden bei beiden Anbietern auch auf etwas unterschiedliche Konditionen einstellen. Unterschiede gibt darüber hinaus auch bei der Mindesteinzahlung.

Auch mit Blick auf die Handelssoftware unterscheiden sich die beiden Anbieter deutlich voneinander. Darüber hinaus steht auch der Web Trader als browserbasierte Lösung zur Verfügung. Unabhängig von der Handelssoftware, die eingesetzt wird, können unterschiedliche Funktionen zur Unterstützung des Handels genutzt werden. Zudem wird auch eine Niederlassung in Düsseldorf unterhalten.

Die eigentlichen finanziellen Transaktionen werden allerdings über den Hauptstandort in London abgewickelt. Für die Einlagensicherung ist dieser Standort dann auch entscheidend. Prinzipiell kann bei beiden Anbietern auf eine Einlagensicherung vertraut werden.

In vielerlei Hinsicht sind sich die beiden Anbieter aber auch sehr ähnlich. Bei beiden Anbietern können die Trader zudem ein Demokonto nutzen, um den Handel zunächst risikolos zu testen. Unterschiede gibt es allerdings, wenn ein echtes Konto genutzt wird und Geld darauf eingezahlt werden soll. Ein Vergleich der beiden Anbieter mit dem Ziel, den richtigen Anbieter zu finden, ergibt Sinn, da unterschiedliche Gruppen von Tradern bzw.

Anstatt über statistische Methoden im Börsenhandel oder der Widerlegung von Börsen-Floskeln zu berichten, haben wir diesmal ein Interview mit einem institutionellen Börsenhändler geführt. Wir haben uns mit ihm in einem Restaurant in der Nähe von Hannover getroffen und über viele interessante Themen rund um das Thema Trading unterhalten.

Wir hoffen, dass Sie etwas aus dem Interview mitnehmen können. Ich arbeite dort als institutioneller Händler in einer Vermögensverwaltung. Fangen wir doch mit einer Frage an, die sich bestimmt die meisten Trader stellen: Wie kommt man dazu, dass man institutioneller Trader wird? Nun da gibt es natürlich mehrere Wege. Ich bin über meine persönlichen Beziehungen zu meinem Arbeitgeber gekommen.

Man kann das aber natürlich auch über eine Bankerausbildung oder durch eine Bewerbung mit entsprechenden Referenzen schaffen. Seit wie vielen Jahren bist du bereits an den Börsen dieser Welt aktiv und kamst du schon vor deinem Beruf als institutioneller Trader an die Börse oder war das dein Einstieg?

Mein Interesse für die Börse begann als ich zur Konfirmation eine Goldmünze von meinem Vater geschenkt bekommen habe. Ich beobachtete von dem Zeitpunkt an jeden Tag die Entwicklung des Goldkurses, entdeckte aber auch schnell weitere Rohstoffe und andere Assets wie Aktien. Das ist nun mittlerweile fast 10 Jahre her. Angefangen habe ich mit dem Handeln von Öl, hier entwickelte ich meine ersten eigenen Strategien und setzte diese um. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Wir haben uns ja durch einen Artikel von mir kennengelernt, den ich auf einem Forum auf Facebook veröffentlicht habe. Du bist also auch in solchen Foren, mehr oder weniger, aktiv. Du siehst somit auch, welche Themen in solchen Foren diskutiert werden. Was kannst du uns aus deiner institutionellen Sicht sagen, worauf die privaten Trader vielleicht eher achten sollen und auf welche Thematiken sie vielleicht ihre Zeit nicht verschwenden brauchen?

Ja ich schaue auch auf Facebook nach qualitativen Content. Trading ist ein Beruf in dem man sich ständig fortbilden muss, sonst wird man früher oder später nicht mehr mithalten können, das gilt eben auch für Institutionelle. Ich denke die Probleme der meisten privaten Trader sind Gier und falsche Faulheit, auf beides möchte ich gerne eingehen. Dabei sollten sie sich viel mehr um ihre Verluste kümmern und ein ordentliches Risikomanagement haben. Denn die Arbeit im Trading ist nicht das traden selbst, sondern die ganze Vorarbeit.

Sprich eine Strategie entwickeln, testen, optimieren und auf ihre Stabilität prüfen. Da haben wir wohl identische Ansichten was diese Thematik angeht. Kannst du uns vielleicht ein wenig in deinen Trading-Alltag einführen? Uns vielleicht einen Einblick in die Welt des institutionellen Tradings gewähren?

Nun mein Arbeitstag beginnt jeden Tag gegen 8: Danach verbringe ich die Zeit bis zur zweiten Handelssession, welche mit der Eröffnung der Wall Street startet, mit dem Entwickeln von neuen Handelsstrategien und dem Auswerten von Statistiken. Die Zweite Handelssession endet dann gegen Also doch ein vollbepackter Arbeitstag J Kommen wir nun mal auf die, eher allgemeineren Themen, zu sprechen.

Bevor wir uns noch weiter über algorithmierte Systeme unterhalten. Wie stehst du, persönlich, zum Thema Charttechnik? Wie ist deine Meinung oder auch vielleicht Erfahrungen zu diesem Thema? Meiner Meinung nach ist das auch die leichteste Variante zu traden und auch die am leichtesten erlernbare. Ein weiterer Vorteil ist das man sein Setup relativ leicht backtesten kann, wodurch man schnell sieht ob diese Strategie einen Edge hat, oder eben nicht.

Und wie stehst du zum Scalping? Stimmst du dem zu? Es gibt beim Scalping, genau wir auch bei allen anderen Methoden, Leute die damit gut verdienen.

Es ist genauso ein Bereich wie auch das Day-, Swing- und Positionstrading. Wer aber glaubt das er dort ein leichteres Spiel hat der irrt gewaltig. Das ist mathematisch lediglich eine Verschiebung und das Endergebnis gleich bzw. Jetzt hast du natürlich auch schon ein sehr interessantes Thema angesprochen: Was ist denn, deiner Meinung nach, eine realistische Rendite die ein Trader erwirtschaften kann? Was sagt dir da deine Erfahrung? Auch fällt sie von Jahr zu Jahr anders aus, da der Markt nicht jedes Jahr gleich läuft.

Welche Faktoren sind denn, von denen du ausgehst, wirklich wichtig um eine stabile Rendite über einen langfristigen Zeitraum erwirtschaften zu können? Ist es eher die Psyche, das Risk- und Moneymanagement, die Strategie an sich oder vielleicht ganz andere Faktoren? Ich denke das die Psyche überhaupt keine Rolle spielt. Denn ein Mensch der seine Strategie wirklich kennt braucht nicht mental stark zu sein. In einer guten Strategie ist das Risikomanagement ja bereits vorgegeben und nicht jedes Mal anders.

Denn meiner Meinung nach braucht man nur dann eine starke Psyche, wenn man sich nicht sicher ist ob das was man tut auch wirklich funktioniert. Sehr interessante Ansichtsweise Marc.

Zumindest die Thematik mit der Psyche kann vielen Leuten zu denken geben. Ich würde gerne nochmal auf eine Thematik zu sprechen kommen, die wir vielleicht schon erwähnt haben, aber das Thema, meiner Meinung nach, sehr wichtig ist, würde ich das gerne nochmal ansprechen. Woran glaubst du liegt es, dass die institutionellen Händler, prozentual gesehen, viel mehr Geld an der Börse verdienen als der private Trader?

Ist die Marktansicht solch eine andere oder liegt es vielleicht daran, dass ein institutioneller Trader es tatsächlich mehr als Arbeit sieht und auch somit mehr Arbeit hineinsteckt, als ein privater Trader?

Wir sehen die Märkte genauso wie alle anderen auch, aber haben aber einen enormen Wissensvorsprung da wir uns den ganzen Tag damit beschäftigen. Das traden an sich ist lediglich nur noch die Umsetzung der Strategie. Jetzt mal ein etwas anderes Thema, was auch, höchstwahrscheinlich, viele interessiert. Ich frage dich das mal direkt und straight ins Gesicht: Verarschen Broker ihre eigenen Kunden oder verstehen nur die meisten einfach deren Funktionsweise nicht? Oder liegt es daran, dass der Mensch generell irgendeinen Schuldigen für sein eigenes Versagen sucht?

Das Problem für die privaten Trader ist einfach das sie nicht prüfen können welche Broker saubere Arbeit leisten und welche nicht. Ich persönlich kann nur empfehlen einen Broker zu benutzen der innerhalb der EU seinen Sitz hat, dann stehen die Chancen schon recht gut. Auch sollte man Market-Maker Broker lieber meiden.

Ich hoffe die meisten Trader wissen ungefähr was ein Broker in der Theorie macht. Da werden jetzt wohl die meisten zu knabbern haben an der Info. Welchen Stellenwert hat die Statistik für dich Trading? Man kann auch kein sinnvolles Risikomanagement machen. Wenn man keine Statistik und somit keine vernünftige Grundlage hat, ist es viel mehr ein Glücksspiel. Diese Gefühle sind am Anfang völlig normal, haben aber im professionellen Bereich nichts mehr verloren! Was ist deine Meinung zum Thema der Diversifikation?

In vielen Büchern, aber auch von vielen Coaches, hört man, dass Diversifikation eine sehr wichtige Sache sei, stimmst du dem zu? Was bedeutet Diversifikation für dich?

Wir sind hier nicht beim Investieren, sondern beim Trading. Das sollten wir an dieser Stelle nicht vergessen. Klar kann man viele verschiedene Assets handeln, dann muss man sich aber auch die Arbeit machen und jeden Markt statistisch auswerten. Man könnte jetzt sowohl das Spezifizieren als auch das Diversifizieren argumentativ untermauern, aber ich denke weniger Assets ist besser.

Führst du ein Tradingtagebuch? Oder fragen wir anders: Wie wichtig findest du es, dass man seine Trades systematisch dokumentiert?

Nein tue ich nicht. Das kommt jetzt für viele vermutlich überraschend, aber sowas macht man nur am Anfang. Die Trades werden ja alle automatisch vom Broker in der Tradehistory dokumentiert. Diese wird dann mit dem Handelsprogramm bzw. Stimmt das überein ist alles ok. Wie sicherst du deine Trades ab? Also, hast du eine bestimmte Stop-Loss-Technik oder setzt du vielleicht gar keinen Stop-Loss und hedgest deine Position? Ich setze keinen Stopp-Loss beim Broker.

Das hat den einfachen Grund das ich dadurch, bei einem unterschiedlichen Kurs zwischen Analyseplattform und Handelsplattform, nicht ausgestoppt werde. Den Ausstieg mache ich aber nicht von Hand, sondern mein Handelssystem macht das vollautomatisch im Bruchteil einer Sekunde per Marketorder.

Hast du auch eine bestimmte Systematik bei deinen Einstiegen? Natürlich habe ich verschiedene Strategien mit verschiedenen Einstiegsstrategien. Was ist deiner Meinung nach wichtiger? Der perfekte Einstieg oder eine gute Stop-Loss-Systematik? Ich denke das beides wichtig ist. Das geht alles Hand in Hand. Man spricht ja immer davon, dass an der Börse irgendwann die Computer und die Algorithmen übernehmen werden.

Wie stehst du zu dieser Thematik? Ich denke sie werden mehr und mehr Aufgaben übernehmen. Aber solange wir keine bahnbrechenden Fortschritte im Bereich des maschinellen Lernens machen, werden die Algorithmen nur so intelligent sein wir ihr Programmierer und das ist nun mal ein Mensch wie du und ich. Und noch eine letzte Frage: Kann doch nicht nur Nachteile haben oder? Er hat keinerlei Probleme sein Volumen im Markt zu platzieren. Auch kann er sein Risikomanagement betreiben wie er es für richtig hält.

Zum Ende hin würden wir Sie sehr gerne zu einem neuen Projekt einladen. Marc Gründer und Statistic-Trading organisieren ein exklusiv Seminar für eine begrenzte Anzahl an Interessenten Sollten Sie Interesse für dieses Seminar haben, dann melden Sie sich bitte bei uns unter: Das Team von InsideTrading suchte vom Über 30 mutige Trader stellten sich der Herausforderung und lieferten sich teilweise ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die Regeln waren denkbar einfach: Die Teilnahme war kostenfrei und somit für jederMann und jederFrau zugänglich. Gehandelt wurde auf der MetaTrader4 Plattform. Die Teilnehmer konnten beliebig viele Trades eingehen, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Um Glückstreffer zu vermeiden, mussten jedoch mindestens zehn Trades vollständig abgeschlossen werden.

Er schaffte es, in der Zeit der Meisterschaften aus den anfänglichen Ihm gelang es, in nur 4 Wochen aus seinen Durch sein hervorragendes Riskomanagement konnte er seine Verluste optimal begrenzen und zeigte trotzdem eine Top-Performance!

Eine wirklich tolle Leistung. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Interessierten und Unterstützern! Nähere Informationen zu dieser Meisterschaft erhaltet ihr in Kürze. Wir gratulieren den beiden Siegern und freuen uns bereits heute auf ein Wiedersehen!

Die ersten Schritte im Trading können sehr verwirrend sein und aus diesem Grunde haben wir uns in der Redaktion mal zusammengesetzt und einen Schlachtplan entwickelt. Egal wie lange Sie schon Traden oder die Märkte beobachten, nutzen Sie die nächsten Zeilen, um sich etwas in Selbstreflexion zu üben oder um sich einen Schlachtplan zurecht zulegen. Mein damals schon 80 Jähriger Basketballtrainer meinte immer so wie Handwerker mit Ihrem Werkzug umgehen können müssen, so müsst auch Ihr lernen mit eurem Werkzeug, dem Basketball, um gehen zukönnen.

In dieser Aussage steckt mehr als so mancher glaubt, denn nur wer in kritischen Situationen und schnellen Märkten reagieren kann und das umsetzten kann, was er vor hat wird auch erfolgreich sein. Das Chance-Risiko-Verhältnis von hier an CRV beschreibt das Verhältnis zwischen dem, was ich riskiere und dem was ich mit dem eingegangenen Risiko gewinnen kann.

In diesem Fall ist ihr CRV 6: Warum ist das CRV so wichtig? Das CRV ist daher so wichtig, da es angibt wie häufig ich gewinnen muss, um als Trader erfolgreich zu sein.

Wenn ich immer mit einem CRV von 1: Diese Frage beantworten Sie sich am besten selbst, nachdem Sie unsere Handlungsanweisung befolgt haben.

ABER die Frage ist: Wie viele Gewinnerlose gibt es? Los ein Gewinn — wahrscheinlich nicht, da sich dieses für die Lotterie nicht lohnen würde. Selbst wenn jedes Was lehrt uns dieses Beispiel? Da wir als Trader aber nicht Lotto spielen, sondern aus Erfahrung heraus Entscheidungen treffen, nennen wir das nicht Trefferquote, sondern Erwartungswert. Ein Beispiel ist angebracht: Nehmen wir an, Sie spazieren mit ziemlich viel Geld in ein Casino und ein Croupier, der heute seinen ersten Tag hat, bietet Ihnen folgendes Spiel an:.

A ls wissender InsideTrading-Abonnent, sagen Sie natürlich nicht gleich: Ja, ich bin dabei! Was bedeutet das jetzt im Bezug auf unser Traden? Wir müssen es schaffen Einstiege zu finden, die einen möglichst hohen Erwartungswert für uns bereit halten. Das Lager der Charttechniker und das der Fundamentalanalysten. Charttechniker berücksichtigen die Kurshistorie und eventuell noch das Handelsvolumen des Finanzproduktes.

Betriebswirtschaftliche Daten werden bei der technischen Analyse nicht berücksichtigt, da man davon ausgeht, das alle relevanten Daten und Informationen der Vergangenheit und Zukunft schon im Preis enthalten sind, was Prognosen für voraussichtliche Kursentwicklungen zulässt.

Bei der charttechnischen Analyse geht man davon aus, dass es wiederkehrende, beobachtbare Ereignisse mit jeweils ähnlichen, wahrscheinlichen Zukunftsverläufen gibt. Wie Sie sehen, gibt es eine ganze Reihe von Ansätzen, wenn es zu dem Thema des richtigen Einstiegs kommt. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, in welche Richtung es gehen soll. Daher raten wir Ihnen zum einen, bekannte Leute aus den einzelnen Bereichen zu verfolgen und zum anderen eigene Erfahrungen auf einem Demo-Konto oder kleinem Live-Konto selbst zu machen.

Autofahren — Wie spare ich Geld, was sind Alternativen? Autofahren scheint für viele oftmals eine alternativlose Angelegenheit zu sein.

Wir haben ein paar Alternativen unter die Lupe genommen und dabei aufgezeigt, was diese Alternativen langfristig für den Geldbeutel bedeuten. Wir hatten vor kurzem intern die Diskussion, ob sich ein Auto für eine Privatperson lohnen kann und wenn ja, unter welchen Bedingungen. Primär sind wir uns einig, dass ein Auto einen emotionalen Mehrwert inne trägt.

Ein echter Autofanatiker wird sich auch von dem hier vorgestellten Modell nicht vom Fahren abhalten lassen. Trotz allem wollten wir das Gedankenexperiment einmal spielen. Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten eines Autos? Profitabilität in Abhängigkeit verschiedener Faktoren Gesetz zur weiteren Fortentwicklung des Finanzplatzes Deutschland Viertes Finanzmarktförderungsgesetz vom Arbitrage Pricing Theory BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bearb.

Bürgerliches Gesetzbuch idF der Bekanntmachung vom European Aeronautic Defence and Space Company erw. Finanz Betrieb Fachzeitschrift Fn. The Journal of Finance k. Million en Abkürzungsverzeichnis VI nF Satz oder Seite SEC Visual Basic for Applications Vol. Wertpapierhandelsanzeige- und Insiderverzeichnisverordnung vom Wertpapierhandelsgesetz idF der Bekanntmachung vom Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZfbF B Bekanntgabe der Transaktion: CAR kumulierte mittlere abnormale Rendite: CAR durchschnittliche kumulierte mittlere abnormale Rendite: D Durchführung der Transaktion: E Erwartungswert einer Variablen: F Funktion einer Variablen: MAR mittlere abnormale Rendite: N Anzahl der Transaktionen in einem Teilportfolio: P Kurs einer Aktie: R Rendite einer Aktie: S Standardabweichung einer Variablen: Test t T - Testvariablenwert des zweiseitigen t-Tests: V Varianz einer Variablen: Informationsverarbeitung von Insiderinformationen in Abhäng- igkeit des Grades der Informationseffizienz des Kapitalmarkts Aufteilung des Untersuchungszeitraums einer Ereignisstudie Schätzzeitraum und Analysezeitraum bei der Teiluntersuchung der Profitabilität der Insidertransaktionen Schätzzeitraum und Analysezeitraum bei der Teiluntersuchung der Profitabilität nach Bekanntgabe der Insidertransaktionen Verteilung der Tagesdifferenz zwischen Transaktion und Veröffentlichung Kumulierte abnormale Renditen um den Tag der Transaktionen Bereinigungen der gemeldeten Transaktionen für die in die Analyse eingehende finale Stichprobe Bereinigungen der Stichprobe für die Analyse der Profitabilität bei Imitation der Insidertransaktionen Aufteilung der Transaktionen und des Handelsvolumens auf die gemeldeten Transaktionen in der Stichprobe Gruppierung der Insidertransaktionen und des Handelsvolumens in der Stichprobe Verteilung der Insidertransaktionen und des Handelsvolumens auf die Stellung der Meldenden Häufigkeitsverteilung für die Marktkapitalisierung der gemeldeten Insidertransaktionen Verzögerungen zwischen Durchführung und Veröffentlichung der Transaktionen Tägliche Überrenditen um den Tag der Transaktionen Kumulierte Überrenditen nach dem Tag der Transaktionen Kumulierte Überrenditen der getätigten Aktienkäufe in Abhäng- igkeit der Stellung des meldenden Insiders Kumulierte Überrenditen der getätigten Aktienverkäufe in Abhängigkeit der Stellung des meldenden Insiders Kumulierte Überrenditen der getätigten Aktienkäufe in Abhäng- igkeit des Handelsvolumens Kumulierte Überrenditen der getätigten Aktienverkäufe in Abhängigkeit des Handelsvolumens Kumulierte Überrenditen nach Bekanntgabe der Transaktionen Einführung Am Dienstagabend des Die Führungsorgane, Vorstand und Aufsichtsrat, sind zur Leitung bzw.

Gesellschaftsrecht, , S. Die französische Börsenaufsicht AMF, die ebenfalls Ermittlungen eingeleitet hatte, urteilte mit Freispruch, süddeutsche. Einführung 2 diesem Beispiel soll im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden, inwiefern Führungs- kräfte grundsätzlich mit den Wertpapiertransaktionen, die sie mit den Aktien ,,ihres" Unternehmens tätigen, überproportionale Gewinne erzielen bzw.

Um das Ziel der Arbeit zu erreichen, wird eine empirische Ereignisstudie durchgeführt. Es wird die Performance der gehandelten Aktien bis zu einem halben Jahr nach der Transaktion bzw.

Um das Grundgerüst für die durch- zuführende Untersuchung zu legen, werden zunächst die rechtlichen, theoretischen und methodischen Grundlagen beschrieben, die bei der Aufstellung der Ereignisstudie von Relevanz sind.

Kapitel werden bereits bestehende Studien be- trachtet, die sich auch mit den Performance-Effekten der Wertpapiertransaktionen von Führungspersonen beschäftigt haben. Dies bildet eine nützliche Basis für den Aufbau der eigenen empirischen Studie im 4.

Die für die Untersuchung benötigten Transaktionen werden im 5. Kapitel selektiert, bereinigt und beschrieben. Mit dem Verständnis der inhaltlichen Struktur der zu unter- suchenden Daten werden die Ergebnisse der empirischen Ereignisstudie im 6.

Grundlagen zur Offenlegungspflicht 3 2. Grundlagen zur Offenlegungspflicht Das folgende Kapitel soll die Basis für die zu erstellende Ereignisstudie legen. Es werden zunächst einige zentrale Begriffe definiert, die im Rahmen dieser Arbeit von Bedeutung sind.

Im Weiteren soll ein grundlegendes Verständnis für die rechtlichen Rahmenbedingungen gelegt werden. Im letzten Abschnitt bilden die Ausführungen zu den theoretischen und methodischen Grundlagen der vorliegenden Arbeit das Funda- ment für die zu erstellende Ereignisstudie. Begriffsdefinitionen Der Begriff Directors' Dealings stammt ursprünglich aus dem angloamerikanischen Rechtsraum und wurde dort erstmals unter dem Begriff ,,insider dealing" 1 verwendet.

Jedoch ist der Ausdruck im Lichte der gesetzlichen Offenlegungs- pflicht zu eng gefasst. Der deutsche Gesetzgeber sieht gerade auch für die Angehörigen einer Person mit Führungsaufgaben einen Regulierungsbedarf. Meldepflichtige Ge- schäfte könnten sonst über die Depots naher Angehöriger durchgeführt werden.

Bei der Betrachtung von Directors' Dealings sind die Begriffe des Insiderhandels näher zu erläutern und abzugrenzen. In der juristischen Literatur ist der Begriff des Insider- handels als Tatbestandsmerkmal aufgeführt. Im Kontext dieser Arbeit ist jedoch eine Differenzierung zum illegalen Insiderhandel vorzunehmen. Dealings, , S. Management-Transaktionen, , S. Deutsche Bundesregierung RegE 4.

FMFG, , S. Grundlagen zur Offenlegungspflicht 4 Ausnutzung von kursrelevanten Insiderinformationen unterstellt, sondern der Insider- handel im Rahmen von meldepflichtigen Wertpapiergeschäften betrachtet. Aus diesem Grund werden im Folgenden unter Insiderpapieren lediglich Aktien subsumiert. Unter dem Begriff einer Insiderinformation definiert Weber ,,alle Tatsachen oder Um- stände, die geeignet sind, sich auf den Preis eines Wertpapiers auszuwirken und noch 1 Auch ,,registrierter Insiderhandel" genannt, Seeger, H.

Insiderhandel, , S. Insiderrecht, , S. Grundlagen zur Offenlegungspflicht 5 nicht öffentlich bekannt sind". Im Rahmen dieser Arbeit wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass bei einer durchgeführten meldepflichtigen Wertpapiertransaktion keine Insiderinformation die Grundlage des Geschäftes war. Rechtliche Grundlagen Im folgenden Abschnitt wird auf die Entstehung und detaillierte Ausgestaltung der Publizitätsvorschrift von Directors' Dealings in der Bundesrepublik Deutschland ein- gegangen.

Darüber hinaus werden die Hintergründe der einzelnen Bestimmungen näher erläutert sowie zum Teil im Lichte der durchzuführenden Ereignisstudie beurteilt. Grundlagen zur Offenlegungspflicht 6 Dort wurde bereits , im Rahmen der Section 16 a des Securities Exchange Act, eine Offenlegungspflicht von Insidertransaktionen eingeführt.

Somit konnte das betroffene Organ- mitglied damit die Offenlegungspflicht umgehen. Aktien, Zertifikate, Schuldver- schreibungen, Genussscheine und Optionsscheine. Demnach ist die Mitteilungspflicht erst dann erreicht, wenn innerhalb von 30 Tagen die getätigten Geschäfte ein Volumen von Das 1 Ballwieser, W. Performance- Effekte, , S. Grundlagen zur Offenlegungspflicht 7 Deutsche Aktieninstitut DAI hat sich in seinen Stellungnahmen immer wieder für eine höhere Bagatellgrenze eingesetzt.

Darüber hinaus führe die niedrige Grenze zu einer unübersehbaren Flut von Mitteilungen. Die offengelegten Transaktionen werden bei der BaFin in einer Datenbank geführt. Diese ist online verfügbar und enthält alle Transaktionen, die in den vergangenen zwölf Monaten gemeldet wurden. Veränderung der Offenlegungspflicht im Rahmen der europäischen Regelungen Im Jahre hat die Europäische Union, zur Bekämpfung von Insider-Geschäften und Marktmanipulationen sowie zur Harmonisierung der Insiderregelungen innerhalb der Europäischen Union, die Marktmissbrauchsrichtlinie erlassen.

Entwurf, , S. Die Datenbank ist verfügbar unter URL: L 96 vom Grundlagen zur Offenlegungspflicht 8 jedoch auf eine organähnliche Stellung im Unternehmen beschränkt, da nur wenige Personen zu wesentlichen unternehmerischen Entscheidungen ermächtigt sind. So führte die alte Regelung, eine Transaktion unverzüglich zu veröffentlichen, zu erheb- lichen Verzögerungen. Nach Fischer zu Cramburg lag die durchschnittliche Veröffent- lichungsverzögerung bei 6,5 Handelstagen Käufe bzw.

Konzern, , S. Die Mitteilung ist an diverse Medien bzw. L vom Regelung, , S. TUG, , S. Grundlagen zur Offenlegungspflicht 10 Die Notwendigkeit bzw. Das DAI fordert eine Bagatellgrenze von zumindest Gerade auch Geschäfte mit geringen Volumina verfügen nach vorhandenen Studien über eine nennenswerte Aussagekraft.

Streichung der Schwelle zu befürworten. Notwendigkeit einer Offenlegungspflicht für Direktors' Dealings Die detaillierte Ausgestaltung der Publizitätspflicht von Directors' Dealings wurde im vorhergehenden Abschnitt näher erläutert. In diesem Abschnitt soll nun der Fokus auf die Notwendigkeit einer Offenlegungspflicht gelegt werden. Es ist offensichtlich, dass Führungskräfte aufgrund ihrer Tätigkeit im Unternehmen, im Gegensatz zum allgemeinen Anlegerpublikum, über einen erheblichen Wissensvor- sprung verfügen.

Sie sind über den Verlauf der Geschäfte bestens informiert, haben weitreichende Informations-, Planungs- und Steuerungssysteme und verfügen über eine umfassende unternehmerische Entscheidungsmacht.

Es liegt der Verdacht nahe, dass durch Ausnutzung des Wissensvorsprungs die Integri- tät der Finanzmärkte beeinträchtigt werden kann illegaler Insiderhandel. AnSVG, , S. Grundlagen zur Offenlegungspflicht 11 Darüber hinaus wird der Offenlegungspflicht eine Indikatorfunktion zugesprochen.

Mit der Offenlegung der Directors' Dealings hat das Anlegerpublikum somit eine weitere Grundlage für Investitionsentscheidungen. War die Veröffent- lichung des Beteiligungsumfangs der Leitungsorgane bisher nur in aggregierter Form vorgeschrieben, ist nunmehr eine detaillierte Einzelaufschlüsselung geboten.

Weiterhin wird die informelle Chancengleichheit gefördert, da die Offenlegungspflicht den Wissensvorsprung der Führungskräfte abmildert Anlegergleichbehandlung.

Theoretische und methodische Grundlagen Nachdem die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert wurden, folgen nun die Grund- lagen, die zum Design der Ereignisstudie nützlich sind. Dazu wird die noch durchzu- führende Studie im theoretischen Grundkonzept der Kapitalmarkttheorie eingeordnet.

Im Weiteren wird das methodische Grundkonzept einer Ereignisstudie näher be- schrieben. Beurteilung der Offenlegungspflicht im Hinblick auf die Informations- effizienz des Kapitalmarktes Im letzten Abschnitt wurde erläutert, dass die gesetzlichen Regelungen zur Offen- legungspflicht von Directors' Dealings dazu geeignet sind, die Informationsasymmetrie zwischen dem Anlegerpublikum und den Insidern abzubauen.

Inwiefern eine gewisse Gleichbehandlung erreicht wird, hängt davon ab, wie die Informationen über durch- geführte Insidertransaktionen am Kapitalmarkt verarbeitet werden. Als theoretischer 1 Deutsche Bundesregierung RegE 4. Grundlagen zur Offenlegungspflicht 12 Erklärungsansatz zur Informationsverarbeitung hat sich das Konzept der Informations- effizienz nach Fama etabliert.

Fama zurück und ist ein wichtiger Baustein der Kapitalmarkttheorie. Es findet eine unendlich schnelle Informationsverarbeitung statt, ohne weitere Verzögerung. Der Marktpreis stellt zu jedem Zeitpunkt den Gleich- gewichtspreis dar und deckt den kompletten Informationsstand der Marktteilnehmer ab. Damit sind in einem informationseffizienten Kapitalmarkt auch keine über- und unter- bewerteten Titel vorhanden. Für den einzelnen Investor bleibt daher auch die gezielte Wertpapiertransaktion, auf Grundlage von neuen relevanten Informationen, ohne Ge- winn.

Formen der Informationseffizienz Je nach Umfang und Geschwindigkeit bei der Verarbeitung von neuen Informationen bestimmt sich eine Form der Informationseffizienz. Fama unterteilt die Informations- effizienz in drei Stufen: Selbst Informationen, die nur Insidern bekannt werden, sind unmittelbar in diesem Moment bereits in den Kursen enthalten. Daher ist selbst für Insider eine Ausnutzung der Insiderinformation zwecklos und führt zu keiner Rendite über dem Marktdurchschnitt.

Markets, , S. Finanzwirtschaft, , S. Unternehmens- rechnung, , S. Economics, , S. Efficiency, , S. Damit sind sämtliche Meldungen, wie auch bspw. Wer nicht die Zeit und Quellen für ein intensives Research hat, um einzelne Minen-Unternehmen auszuwählen, der hat die Möglichkeit über ETFs in einen Index zu investieren, der die Entwicklung von Goldminen weltweit darstellt.

Zudem werden schlechte Unternehmen irgendwann aus dem Index geworfen und durch andere bessere Unternehmen ersetzt. Auf diese Art und Weise gewinnt der Investor noch eine Art Portfoliomanagement, welches regelbasiert erfolgt. Wie oben genannt sind in einem Index immer viele unterschiedliche Unternehmen enthalten. Wenn man sich durch eine genaue Analyse sicher ist, nur die Gewinner gewählt zu haben, so kann man durch deren Auswahl höhere Renditen erzielen, als durch das Investment in den Index.

Wer noch höhere Renditen in noch kürzerer Zeit sucht und auf Gold als Basiswert nicht verzichten möchte, kann mit unterschiedlichen Produkten auf die kurzfristigeren Preisbewegungen des Goldes spekulieren. All die genannten Produkte ermöglichen durch einen Hebel eine überproportionale Rendite. Diese zusätzlichen Renditechancen gehen entsprechend aber auch mit speziellen Risiken einher. Welches Produkt im Einzelnen das Richtige ist, um die avisierte Goldstrategie umzusetzen, unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren, welche zu individuell sind, um sie hier pauschal zu beantworten.

Jedoch liefern einige unserer Artikel Antworten zu den Fragen, die zu den verschiedenen Produkten aufkommen können. Dort kann jeder zum passenden Thema die passenden Kurse und Ausbildungen finden. Doch Unternehmen haben einen massiven Spielraum, wie sie ihre Bilanzen verändern, aufbessern und manipulieren können.

Und das ganz legal. Ich möchte dir die gängigsten und einflussreichsten Tricks aufzeigen. Eine halbe Armee aus Betriebswirten und Juristen beschäftigt sich damit unschöne Wahrheiten und Zahlen in einem Gewirr aus Berechnungen und Bezeichnungen zu verstecken. Doch ein waches und kritisches Auge sollte man immer haben, wenn man Bilanzen, Finanzdaten und Kennzahlen liest und analysiert.

Pensionsverpflichtungen belasten das Eigenkapital, da sie als Fremdkapital bzw. Schuld gegenüber anderen in der Bilanz geführt werden. Diese vom Unternehmen gegründete Penionstreuhand ist mit einem Pensionsfond vergleichbar. Das Unternehmen kann nun Pensionsrückstellungen auszahlen. In der Bilanz des Unternehmens tauchen dann nur noch die nicht ausgezahlten Pensionsrückstellungen auf.

Lediglich 3,4 Milliarden nicht ausfinanzierte Pensionsrückstellungen stehen in der Bilanz. Was die Bilanz runterzieht muss weg. Am liebsten werden diese Bereiche dann als Tochtergesellschaft ausgelagert und nicht mehr in die Bilanz einbezogen.

Übrig bleiben sollen die grünen, sauberen und gewinnbringenden Bereiche des Unternehmens als neue Hauptfelder. Aus den Augen aus dem Sinn? Was Anleger dann aber schnell übersehen: Zumeist bleiben beide Konzerne anfangs verbunden und trennen sich erst nach und nach. Steigen die Sorgen um die Zahlungssicherheit dann verkaufen Unternehmen gerne ihre Immobilien und mieten sie sofort darauf zurück sale-and-lease-back. Der Effekt ist klar: Es kommt sehr viel Geld bzw.

Liquidität in das Unternehmen und die Bilanz sieht wieder liquide und gut aus. Das zuvor gebundene Kapital ist wieder liquide. Der Nachteil ist jedoch, dass man dies nicht zu oft machen kann und die Mietkosten daraufhin den Gewinn belasten. Auch können Mietkosten nun steigen. Thomas Middelhoff konnte die Immobilien von Arcandor beispielsweise für stolze 4,5 Milliarden verkaufen und das Unternehmen war daraufhin quasi schuldenfrei.

Genützt hat dies Nichts, denn die steigenden Mitkosten führten das Unternehmen schlussendlich in die Pleite. Um den eigenen Job und den Aktienkurs zu retten verschleiern Chefs die Kosten, verschieben Aufwendungen und drücken Abschreibungen. Ewig können diese Lasten nicht verschoben werden. Übernimmt dann ein neuer Chef die Leitung des meist angeschlagenen Konzerns ist zu erkennen, dass diese im ersten Jahr hohe Verluste machen.

Denn der neue Chef räumt in der Bilanz auf und deckt alle Schummeleien auf und bereinigt die Bilanz. So machte beispielsweise auch die Deutsche Bank unter John Cryan schnell mehrere historisch hohe Quartalsverluste.

Ist der Chef dann länger im Amt, so fällt jedes Quartalsergebnis in seine Verantwortung. Nun fängt er an Verluste zu vermeiden und schleppt Probleme mit sich. Bis ein neuer Chef das Amt übernimmt und erneut aufräumt …. Anleger können sich merken, dass nach dem Amtsantritt neuer CEOs möglicherweise überraschend schlechte Quartalsergebnisse drohen.

Lagert ein Unternehmen einen unrentablen Bereich nicht aus, so versteckt es trotzdem gern die Kosten. Die Commerzbank beispielsweise präsentiert meist stolz die Rendite der Kernbank, welche doppelt so hoch ist wie die der Gesamt-Bank. Den Markt kann man so hervorragend blenden und von den Erfolgen sprechen. Diese Angaben hoher Renditen sind zwar richtig, aber zeigen nicht das ganze Bild des gesamten Konzerns.

Bilanzen kann man stets so drehen und präsentieren, dass alles halb so wild bzw. Es gibt zwar vorgeschriebene Formen, wie eine Bilanz auszusehen hat. Doch während ein Unternehmen eine Mindest-Anzahl von Angaben leisten muss, so gibt es nach oben hinaus keine Grenze. Es gibt keine maximale Grenze an Angaben oder eine vorgeschriebene nutzbare Anzahl an Kennziffern. Unternehmen sind daraus resultierend erfinderisch mit den Kennziffern und Bezeichnungen. Seit ungefähr 10 Jahren ist das Ebitda populär.

Dies ist der Gewinn ohne Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Unternehmen mit hoher Steuerlast und misslungenen Zukäufen präsentieren also lieber das Ebitda, welches die schlimme Bilanz verschönert. Auch sprechen die Unternehmen von Gewinnen der Segmente, Bereiche, von nachhaltigen Gewinnen oder bereinigten. Jeder erfindet neue Namen für neue Kennziffern. Analysten und Anleger können nur schwerlich die Übersicht behalten und müssen meist die vorgesetzten Zahlen der Unternehmen einfach hinnehmen.

Immer wieder werden hierbei neue Kennzahlen erfunden. Kauft ein Unternehmen ein anderes teurer ein, als dieses laut Bilanz wert ist, dann ist die Differenz dessen der Goodwill. Siemens konnte daraufhin nicht nur das zugekaufte Unternehmen mit 2 Milliarden Euro in der Bilanz führen, sondern auch die vier Milliarden Euro Goodwill wurden in der Bilanz verbucht. Der Goodwill ist nicht an realwirtschaftliche Bedingungen oder Prüfungen gebunden.

Je nachdem, wie man es für die jeweilige Bilanz für die Anleger benötigt. Ewig kann man das nicht machen. Irgendwann ist auch den Finanzprüfern klar, dass das gekaufte Unternehmen nicht das Wert ist, als was es taxiert wird vom Unternehmen. Daraufhin folgen meist schmerzhafte und milliardenschwere Abschreibungen. Der Goodwill also diese aus der Luft gegriffene Fantasie-Bewertung des Managements muss korrigiert werden.

VW nutze den Goodwill bei der Übernahme von Porsche aus. Werte, welche es so eigentlich nicht gibt und VW auch eigentlich nicht zur Verfügung standen und doch in das Eigenkapital einflossen. Ein Schelm wer böses denkt …. Abschreibungen schmälern den Gewinn.

Vor dem Finanzamt werden Abschreibungen also besonders hoch angesetzt, denn weniger Gewinn bedeutet weniger Steuern. Vor dem Markt, Banken und Anlegern soll jedoch der Gewinn glänzen. Und so kann man beispielsweise Spielräume bei der Abschreibung nutzen und Wertgegenstände nicht in 8 sondern in 10 Jahren abschreiben. Die jährliche Belastung des Gewinns sinkt.

Die Anleger freuen sich, obwohl der Gewinn eigentlich nicht gestiegen ist. Die Kosten wurden nur verteilt und umgerechnet. Sondereffekte sind Einnahmen und Ausgaben, welche Unternehmen erzielen, obwohl diese nicht zum organischen Geschäft gehören. Wenn ein Bäcker-Meister und Bäckerei-Besitzer seinen Firmenwagen verkauft, dann macht er in diesem Jahr vielleicht einen besonders hohen Gewinn.

Dies ist aber lediglich dem Sondereffekt des Autoverkaufs zu verdanken. Nicht dem organischen Kerngeschäft der Bäckerei. Die Einnahmen der Bäckerei sind eventuell sogar gesunken. Diesen Spielraum nutzen Unternehmen gerne aus.

Vor Allem werden die Effekte von Übernahmen verschwiegen bzw. Wachsen Unternehmen kaum noch organisch, dann kaufen sie verstärkt Unternehmen zu, um weiter zu wachsen. Das hätte den Anlegern sicherlich nicht gefallen. Nachdem der Postbote mir bereits ein paar Tage später das Buch überreichte, las ich total interessiert sofort das Vorwort.

Es wurde von dem Kapitalmarktstrategen Philipp Vorndran aus Würzburg geschrieben und machte mir wirklich Lust, das Buch augenblicklich zu lesen. Ich möchte euch an dieser Stelle die Gedanken aus dem Vorwort zusammenfassen, weil es einige meiner Meinung nach interessante Thesen aufwirft. Als Gründe hierfür nennt der Autor die Sprache, die Vertrautheit mit dem lokalen Rechtssystem, den täglichen Kontakt mit der Produkten von deutschen Unternehmen und das fehlende Wechselkursrisiko.

Obwohl all diese Fakten natürlich nicht von Hand zu weisen sind, liefern Sie keinen Grund für das Vernachlässigen ganzer Regionen oder Sektionen. Die Einführung des Euros und die exorbitanten Entwicklung von Schwellenländern hat den Home Bias in den letzten Jahren etwas abgeschwächt. Im Gegensatz dazu hat sich allerdings ein Trend zum Indexinvestment herauskristallisiert. Nun, für eine Volkswirtschaft wäre das traurig und langfristig auch schädlich, da die Investoren den Bezug zu den Unternehmen mit ihren Chancen und Nöten schrittweise verlieren würden.

Dabei sind es eben diese, die das Rückgrat unserer sozialen Marktwirtschaft bilden. Wenn Anleger die Produkte ihrer Unternehmen gerade einmal noch über deren Produkte kennen, finden die Standortvoraussetzungen für leistungsfähige und international agierende Unternehmen in der politischen Diskussion kaum noch Gehör. Wenn sich Eigenkapital Aktie langfristig nicht mehr rentiert als Fremdkapital Anleihe , gäbe es in einer Marktwirtschaft bald keine Unternehmen mehr.

Doch warum zeigt sich beim durchschnittlichen Deutschen ein starker Überhang von Anleihen? Glauben wir nicht mehr an die positiven Effekte unseres Systems?

Haben wir vielleicht nie daran geglaubt? Sind wir noch immer verliebt in die Planwirtschaft? Es wird darum gehen, wie man gute Unternehmen findet. Und diese nehme ich mir jetzt und steige tiefer in das Buch ein, um mehr über das Zahlenwerk unserer Gesellschaft zu lernen.

Ich denke, dieses Buch wird mir sehr dabei helfen.





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